In wenigen Minuten zu Fuß von Schloss Rheinsberg zum Reichstag, vom Zeiss Großplanetarium zur Gedächtniskirche, von der Oberbaumbrücke auf die Pfaueninsel, und später über das Stadttheater Cottbus zur Burg Rabenstein.

Foto: Modellpark Berlin-BrandenburgUnd das alles während eines gemütlichen Spaziergangs an einem einzigen Nachmittag! Neben der Trabrennbahn Karlshorst in der Berliner Wuhlheide hat sich auf rund eineinhalb Hektar eine 3D-Miniaturlandkarte der beiden Länder Berlin und Brandenburg entwickelt.

Mittendrin jeweils die Hauptattraktionen: mehr als 60 Modelle von bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten der Regionen, jedes einzelne in aufwändiger Handarbeit im Maßstab 1:25 aus zahllosen Einzelteilen originalgetreu und bis ins letzte Detail nachgebaut.

Zu den Hauptattraktionen gehören der Reichstag und das Pergamonmuseum. Sie sind auch die größten der ausgestellten Modelle mit jeweils ca 30 qm Grundfläche. Aber auch architektonische Schönheiten aus den anderen Berliner Bezirken, die abseits der normalen Touristenroute liegen, gibt es zu entdecken, darunter Schloss Friedrichsfelde oder die Dorfkirche Marienfelde. Die Ausstellung wird bei laufendem Betrieb ständig durch neue Modelle ergänzt. Der fertige Modellpark bietet einen Überblick über die wichtigsten Bauwerke der Region und lädt als „Reiseführer“ in 3-D und zu einem Besuch der geschichtsträchtigen Bauten in Berlin und Brandenburg ein.

Die Modelle im Maßstab 1:25 wurden im Laufe von sieben Jahren durch insgesamt 120 ehemalige Langzeitarbeitslose detailgenau nachgebaut. Im Jahr 2000 entwickelte der Freie Träger BUS (Bildung, Umschulung, Soziales) gGmbH auf Initiative der Arbeitsagentur Mitte die Projektidee des Modellpark Berlin-Brandenburg. Damals begannen 36 Mitarbeiter in der Werkstatt in der Brunnenstraße zuerst mit der Konstruktion des so genannten „AEG-Beamtentors“ in Wedding. Es folgten das Innenmodell der Oberbaumbrücke und das Pergamonmuseum, Prunkstück der Museumsinsel in Mitte.

Inzwischen sind in fünf verschiedenen Berliner Werkstätten in Köpenick, Lichtenberg, Friedrichshain-Kreuzberg, Wedding und Spandau, die inzwischen von den jeweiligen Jobcentern gefördert werden, jeweils rund 25 Menschen beschäftigt. Mehr als 50 Modelle wurden bis zur Eröffnung des Parks im Frühsommer 2007 gebaut und dann im Park in der Wuhlheide fest ausgestellt.

Eintrittspreise
Erwachsene 4,50 €, Kinder ab 6 Jahren 2,50 €, berlinpass Inhaber und Schwerbehinderte 3 €, Ermäßigung mit Berliner FamilienPass
Eine Schulklasse mit bis zu 30 Kindern und zwei Begleitpersonen zahlt 35 Euro, bei Voranmeldung bekommen Sie eine Gratisführung dazu. Voranmeldung beim Modellpark Berlin unter der Rufnummer 030-36 44 60 19.

Öffnungszeiten: April bis September täglich 10 bis 18 Uhr, Oktober 10 bis 17 Uhr

Modellpark Berlin-Brandenburg
im ehemaligen Ernst-Thälmann-Stadion
Eichgestell 4, 12459 Berlin-Köpenick
Telefon 030-36 44 60 19
www.modellparkberlin.de