Seit dem 1. Oktober haben Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr in den Berliner Staatlichen Museen freien Eintritt. Diese Regelung soll nicht nur Familien finanziell entlasten, sondern Jugendlichen ermöglichen, in ihrer Freizeit vermehrt die Museen zu besuchen.

Über den freien Eintritt hinaus gibt es ein umfangreiches museumspädagogisches Programm, das kostenlos genutzt werden kann. „Allein im Klassenverband besuchen jährlich etwa 340 Tausend Schülerinnen und Schüler die Staatlichen Museen zu Berlin! Und von diesen Besuchergruppen nutzt deutlich mehr als ein Drittel kostenlose Betreuungsangebote unserer Museumspädagogik. Wir wünschen uns, dass Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Schulzeit und in ihrer Freizeit die Museen selbständig besuchen“, erklärte Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin.

Ebenfalls kostenlosen Eintritt in die Staatlichen Museen zu Berlin erhalten weiterhin alle Personen, die Transferleistungen beziehen. Hierzu gehören Empfänger von ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz. Studierende, Grundwehr- oder Zivildienstleistende, Schwerbehinderte sowie Arbeitssuchende mit Leistungen nach ALG I erhalten weiterhin eine Eintrittsermäßigung von 50 Prozent.

Die Jahreskarte, die zum Besuch aller Dauerausstellungen der Staatlichen Museen zu Berlin berechtigt, kostet weiterhin 40 Euro (ermäßigt 20 Euro). Die Jahreskarte PLUS, die zusätzlich den Besuch von Sonderausstellungen ermöglicht, ist für 80 Euro (ermäßigt 40 Euro) zu erwerben.

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