Cool, spaßig und überhaupt nicht kriminell: die Hacker School für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Etwa zwei Mal im Jahr gibt es Kurse in Berlin.

Heutzutage surfen fast alle Kinder und Jugendlichen im Internet, spielen in der Freizeit am Computer und kommunizieren mit Freunden über WhatsApp und Co. auf dem Smartphone. Kaum jemand weiß jedoch, was eigentlich dahintersteckt. Wie baut man selbst Spiele oder Websites und wie programmiert man eine App? Die Hacker School will diese Fragen beantworten und junge Menschen spielerisch für die Digitalisierung und das Programmieren begeistern.

Hacker SchoolFoto: Hacker School

In der Hacker School teilen IT-Spezialisten in ihrer Freizeit die eigene Begeisterung für IT mit Kindern und Jugendlichen zwischen 11 und 18 Jahren. Die Sessions laufen an Wochenenden über zwei Tage und die Teilnehmenden können zwischen verschiedenen Kursen wählen - z.B. Raspberry PI, micro:bit oder Web-Entwicklung. Die Themen drehen sich rund um Gaming, Webentwicklung und Robotik. Im Vordergrund stehen vor allem Spaß, praktische Anwendung und eine rege Mitmachkultur. Vorwissen ist nicht nötig.

Hacker? Sind das nicht die Bösen? Nein! Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Man hört immer wieder, Hacker hätten sich in fremde Systeme eingeschlichen, Daten geklaut und damit große Schäden angerichtet.  Hacken bedeutet jedoch einfach nur, ein System bis ins Detail zu verstehen, es zu verändern und zu verbessern. Genau das machen die Kinder und Jugendlichen bei der Hacker School: Sie finden kreative Lösungen, experimentieren, basteln und lernen, die Technik zu beherrschen.

Die Kurse finden abwechselnd in verschiedenen Städten statt und bestehen jeweils aus mehreren Terminen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Aktuelle Termine in Berlin finden sich jeweils einige Wochen im Voraus auf der Webseite. Über die ehrenamtlichen Kursleiter können Eltern und Kinder sich hier informieren: hacker-school.de/inspirer/berlin.

Gegründet wurde die Hacker School von den drei Hamburger Unternehmern David Cummins,  Andreas Ollmann und Timm Peters. Mit ihrem Engagement wollen sie Kinder für IT begeistern und Lücken füllen, die das unzulängliche Bildungssystem reißt. Mit Programmierkenntnissen sollen die Jugendlichen aus ihrer passiven Anwenderrolle hinausfinden und Fähigkeiten entwickeln, die ihnen nützlich sind, die digitale Welt zu verstehen und Gesellschaft zu gestalten.

Das Non-Profit-Projekt finanziert sich über Spenden.

Alle Infos: www.hacker-school.de

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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