In Steglitz-Zehlendorf gibt es jetzt ein Projekt zur "Frühen Hilfe" für Kinder von psychisch kranken oder über die Maßen psychisch belasteten Müttern. Durch eine Zusammenarbeit und Vernetzung von Verbänden und öffentlichen Einrichtungen, hier speziell mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Haus der Familie und der psychosomatischen Abteilung der Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk e.V. (TWW), entsteht ein zeitnahes und professionelles Hilfesystem.

Der Bezirk gewährleistet damit eine zeitnahe Beratung und therapeutische Betreuung in den ersten Lebensmonaten bis zum 3. Lebensjahr des Kindes. Falls nach der Entbindung Depressionen auftreten, eine psychische Erkrankung durch die Geburt ausgelöst wird, die Beziehung von Mutter und Kind von Beginn an schwierig oder die Versorgung des Babies beeinträchtigt ist, dann besteht eine Gefahr für die Entwicklung des Kindes. Solche Situationen stören eine gute Eltern-Kind-Beziehung. Diese Bindung ist aber für die Entwicklung eines Kindes von großer Bedeutung.

Zum Schutz der Familie und zur Überwindung der prekären Situation entwickelte der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Steglitz-Zehlendorf ein umfangreiches Hilfsangebot. Beteiligte Ämter stimmen sich mit diversen Einrichtungen ab und arbeiten mit ihnen zusammen.

Eine kostenlose Behandlung bei akuter Hilfsbedürftigkeit und eine therapeutische Betreuung kann über folgende Rufnummern vereinbart werden:

  • Risikokinder und "Frühe Hilfen" (KJGD) Telefon 030-77 20 63 69, Frau Ansmann
  • DRK, Haus der Familie, Telefon 030-79 01 13-0, Frau Morche
  • stationäre Aufnahme im TWW über Telefon 030-81 09-26 01, Frau Rossi-May

{metatitle:Frühe Hilfen für Mutter und Kind Steglitz-Zehlendorf Beratung Therapie| berlin-familie.de}