Die Berliner Schulen bieten im Sommer ihre gewohnte Ferienbetreuung an. Die Notbetreuung wird damit beendet.

2.380 angehende Siebtklässler haben in diesem Jahr keinen Platz an ihrer Wunschschule bekommen. Sie müssen jetzt auf 2.394 freie Plätze an Sekundarschulen und Gymnasien verteilt werden.

Schüler bestimmter Klassenstufen können freiwillig an staatlichen Lernangeboten in den Ferien teilnehmen. Voraussetzung sind pandemiebedingte Lernrückstände und finanzielle Armut. Die Auswahl der Kinder übernehmen die Klassenleitungen. Nachtrag zum Konzept: Eltern sollten ein Angebot nicht ablehnen.

Der Landeselternausschuss fordert, das Notengebungsverfahren für die Mittelstufenschüler auch für die Schüler der gymnasialen Oberstufe anzuwenden. Niemand soll sich verschlechtern können. Das ist eine freundliche Geste, die jedoch nicht den Kern des Problems trifft. Denn statt um das Lernen geht es um Bewerten – eine vertane Chance.

Ob sich Eltern von Grundschulkindern, die wegen der Schulschließungen in den letzten Wochen zu Hause unterrichtet wurden, stark belastet fühlen, hängt von der Unterstützung der Eltern durch die Schulen und ihren eigenen Ressourcen ab. Das zeigt eine Studie der Uni Magdeburg.

Der Fernunterricht bleibt deutlich unter seinen Möglichkeiten – an den Voraussetzungen in den Familien liegt das nicht. Das legt eine Umfrage nahe, die im Auftrag der Telekom-Stiftung unter Schülern und Eltern erstellt wurde. Demnach sind die Kinder technisch gut aufgestellt, Lehrer demotivieren mit wenig kreativen Konzepten.

MINT-Bildung im Fokus: Mal wieder bescheinigt eine Studie dem deutschen Schulsystem dürftige Schülerleistungen in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Vor allem vor dem Hintergrund des pandemiebedingten eher mäßig erfolgreichen Fernunterrichts sind das schlechte Nachrichten.

Zwei Drittel der Schulen in Deutschland haben kein Gesamtkonzept für Fernunterricht in der Coronakrise. Das ergab eine Befragung von Lehrkräften in Deutschland im Auftrag der Vodafone Stiftung.

Die Psychologin und systemische Familientherapeutin Doreen Beer ist die erste Anti-Mobbing-Beauftragte der Bildungsverwaltung.

Zur Unterstützung von Bildungseinrichtungen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationen und Materialien zum Coronavirus, zu Ansteckungswegen und zu präventiven Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an.

Die Stiftung Bildung hat einen neuen Förderfonds „Bildung und Handwerk“ aufgelegt. Gemeinsam mit der Wolfgang Dürr Stiftung vergibt sie Geld für Projekte an Kitas und Schulen. Antragsberechtigt sind die Fördervereine der Bildungseinrichtungen.

Die Schulen sind geschlossen, das Lernen findet – irgendwie – zu Hause statt. Eine Frage, die sich immer mehr Schüler und Eltern stellen, lautet: Wie werden die Leistungen, die am heimischen Schreibtisch erbracht werden, bewertet?

Deutschland macht dicht, auch die Schulen. Wie weiterlernen? Schüler und Eltern sind auf der Suche nach virtuellen Lernplattformen und digitalen Arbeitsmöglichkeiten. Wir haben im Netz gefischt und aufgesammelt was uns hilfreich erschien.

Eine interaktive Karte der Technologiestiftung Berlin bietet einen Überblick über digitale Bildungsangebote in der Stadt und im Umland. Praktisch für alle, die auf der Suche nach Angeboten und Kooperationen für ihre Kita oder Schule sind. Auch Familien finden Beratungs- und Workshopangebote.

Kinder, die regelmäßig Sport treiben, zum Musikunterricht gehen und maximal zwei Stunden täglich Medien nutzen, sind in der Schule deutlich besser als andere. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die im Sommer 2019 veröffentlicht wurde. Schüler, die Ganztagsschulen besuchen, zeigen schlechtere Leseleistungen.