Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, Integrierten Sekundarschulen und beruflichen Gymnasien müssen beim Abitur die gleiche Anzahl von Kursnoten einbringen. Das sieht der Entwurf zur Änderung der „Verordnung über die gymnasiale Oberstufe“ der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vor.

Wenn einer am Zaun rüttelt und ruft "Ich will hier rein!" - dann muss man ihn ernst nehmen. Berliner Gymnasien können sich für einen anderen Umgang mit Menschen entscheiden, die nicht oder zumindest nicht auf den ersten Blick, ins Schema passen. Das geplante Verfahren zur Vergabe von Schulplätzen an übernachgefragten Oberschulen verleitet zur Ausgrenzung.

Der mit Spannung erwartete Vorschlag der Verwaltung zu den neuen Aufnahmekriterien bei Übernachfrage liegt jetzt vor. Erstmalig wird es Berlins Schulen – Integrierten Sekundarschulen wie Gymnasien –  durch das jüngst verabschiedete Schulgesetz ab dem Schuljahr 2011/12 möglich sein, bei einer Übernachfrage mindestens 60 Prozent der neu in der Jahrgangsstufe 7 aufzunehmenden Schüler selbst auszuwählen.

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat die Anti-Mobbing-Fibel unter dem Titel "Was tun wenn" aktualisiert und für Berlin und Brandenburg neu aufgelegt. Die informative Broschüre von Walter Taglieber bietet Lehrkräften, Eltern und Schülern auf 35 Seiten einen Einstieg in das Thema und gibt praktische Tipps.

Schule ist Pflicht und der Ausfall oder das Versäumen von Unterricht muss die Ausnahme sein. Darum gibt es seit 2009 kein Hitzefrei ab einer bestimmten Temperatur mehr, sondern der Unterricht soll den Witterungsverhältnissen angepasst stattfinden. Nur wenn dies nicht möglich ist, kann er nach Entscheidung der Schulleitung ausnahmsweise ausfallen, aber nicht in der Oberstufe, beruflichen Schule und dem Zweiten Bildungsweg.

Häufig schleppen Kinder, die selbst kaum magere 30 Kilogramm auf die Waage bringen, einen Schulranzen mit einem Gewicht von sechs oder sieben Kilo zur Schule und zurück. Das ist viel zu viel, warnen Ärzte und Pädagogen seit Jahren. Jetzt hat sich auch die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) im deutschen Bundestag des Themas angenommen: Ranzen sollen leichter werden und das was drin ist auch: die Schulbücher.

Die sechsjährige Grundschule bringt keine Nachteile für leistungsstarke Schüler in den Hauptfächern Mathematik und Lesen mit sich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die der ZEIT vorliegt. Die Wissenschaftler vergleichen in ihrer Untersuchung besonders leistungsfähige Berliner Grundschüler in den Klassen 5 und 6 mit Gleichaltrigen, die nach der vierten Klasse auf ein Gymnasium gewechselt sind.

Eine Studie will Ursachen der Legasthenie im Vorfeld erforschen. Bei bis zu zehn Prozent der Schüler - so die Statistik - kann eine Lese-Rechtschreibschwäche diagnostiziert werden. Die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ist eine der häufigsten Entwicklungsstörungen, die oft bis ins Erwachsenenalter besteht und die psychosoziale Entwicklung der Betroffenen und ihre Bildungskarriere maßgeblich beeinflusst.

Zum Thema Weiterentwicklung der offenen Ganztagsgrundschulen hat die Bildungsverwaltung jetzt ein Buch herausgegeben: Das "Berliner Bildungsprogramm für die offene Ganztagsgrundschule." Im gemeinsamen Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und dem Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden (DaKS) wurde das Programm von einem Autorenteam der Internationalen Akademie (INA) für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie an der Freien Universität Berlin entwickelt.

Nach der Schule wissen viele Jugendliche nicht so recht, wie es weitergehen soll. Die einen, weil sie keinen Ausbildungs- oder Studienplatz bekommen haben, die anderen, weil sie noch nicht wissen, wohin die „Reise“ gehen soll. Doch wie soll man die Zeit am besten nutzen? Und wie kann man herausfinden, welche Ausbildung infrage kommt?