Der Club Lise ist ein Projekt für Schülerinnen der 10. bis 13. Klasse am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin. Als Programm zur Förderung der naturwissenschaftlichen und technischen Interessen möchte der Club Lise der Unterrepräsentanz von Frauen – vor allem von Frauen mit Migrationshintergrund
– in den Natur- und Ingenieurwissenschaften entgegenwirken.

Bildung in Zeiten von Google: Eine Diskussion zwischen einer Schulpraktikerin und zwei Wissenschaftlern über Wissen und zeitgemäße Bildung gibt es jetzt bei SWR 2 zum Download.

Vom multikulturellen Klassenzimmer zum multikulturellen Lehrerzimmer ist der Titel einer Tagung der Böll-Stiftung zu Potentialen und Grenzen interkultureller Schulentwicklung am 24. September. Unsere Schulklassen werden kulturell und sprachlich immer vielfältiger, die Lehrerzimmer hingegen haben sich wenig verändert.

Ein neuer Leitfaden soll Lehrkräfte an Schulen in Deutschland im Umgang mit dem Thema Zwangsverheiratungen sensibilisieren. Erarbeitet wurde die Broschüre von der  Integrationsbeauftragten der Bundesregierung gemeinsam mit den Mitgliedern einer offenen Bund-Länder-Arbeitsgruppe.

Die Architektenkammer Berlin möchte mit ihrem Projekt „Architektur und Schule“, das seit 1999 durchgeführt wird, dazu beitragen, bei den Bürgern der Stadt ein besseres Verständnis für die Bedingungen des Planens und Bauens zu wecken.

Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus wollen Kooperationen der Bundeswehr mit den Schulen verbindlich regeln. "Die Bundeswehr", heißt es zur Begründung in einem Antrag an das Parlament, "vermittelt kein ausgewogenes und vollständiges Bild zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik an Schulen."

Schülerinnen und Schüler von Gymnasien, Integrierten Sekundarschulen und beruflichen Gymnasien müssen beim Abitur die gleiche Anzahl von Kursnoten einbringen. Das sieht der Entwurf zur Änderung der „Verordnung über die gymnasiale Oberstufe“ der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vor.

Wenn einer am Zaun rüttelt und ruft "Ich will hier rein!" - dann muss man ihn ernst nehmen. Berliner Gymnasien können sich für einen anderen Umgang mit Menschen entscheiden, die nicht oder zumindest nicht auf den ersten Blick, ins Schema passen. Das geplante Verfahren zur Vergabe von Schulplätzen an übernachgefragten Oberschulen verleitet zur Ausgrenzung.

Der mit Spannung erwartete Vorschlag der Verwaltung zu den neuen Aufnahmekriterien bei Übernachfrage liegt jetzt vor. Erstmalig wird es Berlins Schulen – Integrierten Sekundarschulen wie Gymnasien –  durch das jüngst verabschiedete Schulgesetz ab dem Schuljahr 2011/12 möglich sein, bei einer Übernachfrage mindestens 60 Prozent der neu in der Jahrgangsstufe 7 aufzunehmenden Schüler selbst auszuwählen.

Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat die Anti-Mobbing-Fibel unter dem Titel "Was tun wenn" aktualisiert und für Berlin und Brandenburg neu aufgelegt. Die informative Broschüre von Walter Taglieber bietet Lehrkräften, Eltern und Schülern auf 35 Seiten einen Einstieg in das Thema und gibt praktische Tipps.

Schule ist Pflicht und der Ausfall oder das Versäumen von Unterricht muss die Ausnahme sein. Darum gibt es seit 2009 kein Hitzefrei ab einer bestimmten Temperatur mehr, sondern der Unterricht soll den Witterungsverhältnissen angepasst stattfinden. Nur wenn dies nicht möglich ist, kann er nach Entscheidung der Schulleitung ausnahmsweise ausfallen, aber nicht in der Oberstufe, beruflichen Schule und dem Zweiten Bildungsweg.

Häufig schleppen Kinder, die selbst kaum magere 30 Kilogramm auf die Waage bringen, einen Schulranzen mit einem Gewicht von sechs oder sieben Kilo zur Schule und zurück. Das ist viel zu viel, warnen Ärzte und Pädagogen seit Jahren. Jetzt hat sich auch die Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder (Kinderkommission) im deutschen Bundestag des Themas angenommen: Ranzen sollen leichter werden und das was drin ist auch: die Schulbücher.

Die sechsjährige Grundschule bringt keine Nachteile für leistungsstarke Schüler in den Hauptfächern Mathematik und Lesen mit sich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die der ZEIT vorliegt. Die Wissenschaftler vergleichen in ihrer Untersuchung besonders leistungsfähige Berliner Grundschüler in den Klassen 5 und 6 mit Gleichaltrigen, die nach der vierten Klasse auf ein Gymnasium gewechselt sind.

Eine Studie will Ursachen der Legasthenie im Vorfeld erforschen. Bei bis zu zehn Prozent der Schüler - so die Statistik - kann eine Lese-Rechtschreibschwäche diagnostiziert werden. Die Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) ist eine der häufigsten Entwicklungsstörungen, die oft bis ins Erwachsenenalter besteht und die psychosoziale Entwicklung der Betroffenen und ihre Bildungskarriere maßgeblich beeinflusst.

Zum Thema Weiterentwicklung der offenen Ganztagsgrundschulen hat die Bildungsverwaltung jetzt ein Buch herausgegeben: Das "Berliner Bildungsprogramm für die offene Ganztagsgrundschule." Im gemeinsamen Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und dem Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden (DaKS) wurde das Programm von einem Autorenteam der Internationalen Akademie (INA) für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie an der Freien Universität Berlin entwickelt.