Fundraising und Sponsoring sind schulische Zukunftsthemen. Wer sich jetzt nicht professionalisiert, sagen Gerhard und Sabine Schwab, ist im Nachteil. Die Profi-„Spendensammler“ haben ihren vor einigen Jahren erschienenen Förderratgeber gerade erweitert und überarbeitet.

Ab dem Schuljahr 2011/12 können Schulen für die Oberstufe den Ergänzungskurs „Studium und Beruf“ anbieten, in dem sich die Schüler besser auf die nachschulische Zeit vorbereiten können.

Im Prinzip keine schlechte Idee – im Detail aber unausgegoren und wegen der angekündigten Kostenneutrlität auch schädlich und kontraproduktiv. Das ist das Urteil des Berliner Elternzentrums zum Senatskonzept zur Umsetzung der Inklusion. Auf der Homepage der Initiative von Familien mit behinderten Kindern finden sich auch Stellungnahmen anderer Verbände. Die Bedenken ähneln sich, unterscheiden sich aber auch in zentralen Punkten.

Inklusion heißt das schulpolitische Thema der nächsten Jahre. Wir werden die Debatte begleiten: auf Veranstaltungen hinweisen, Fachleute zu Wort kommen lassen, Experten befragen. Hier finden Sie Hinweise auf Zeitungsartikel und Links zu interessanter Lektüre und hilfreichen Webseiten.

Gute Schulen kosten Geld, das gilt für inklusive Schulen umso mehr. "Prüfen Sie deshalb in den kommenden Monaten alle Wahlprogramme und Wahlversprechen auf die Dimension "inklusive Schule", rät Inge Hirschmann den Berliner Eltern. "Wer Qualität will, muss auch die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen wollen." Hier lesen Sie den Gastbeitrag der Vorsitzenden des Berliner Grundschulverbandes.

Reinickendorf: Einen „Mathe-Treff“ hat die Stadtteilbibliothek Märkisches Viertel im Fontane-Haus neu eingerichtet.

Enrichment für alle! Eine neue Informationsplattform bündelt erstmals alle Praxis- und Beratungsangebote der TU Berlin für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sowie Informationsangebote für Eltern und Unternehmen.

Das Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg hat ab sofort eine Internetseite für Eltern frei geschaltet, die direkt unter www.eltern.isq-bb.de erreichbar ist.

Eltern können einen Bescheid über Zuerkennung von sonderpädagogischem Förderbedarf nicht mit dem Einwand angreifen, ihr Kind werde damit zum „Sonderschüler“ stigmatisiert. Dies ergibt sich aus einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin, das im Januar veröffentlicht wurde.

Eine neue Broschüre „Duales Lernen“ der Senatsverwaltung für Bildung widmet sich der Kooperation von Schulen mit Wirtschaft, Kammern und Verbänden. In dieser Handreichung wird dargestellt, wie das Duale Lernen in der Integrierten Sekundarschule aussehen kann. Es werden Beispiele von Schulen aufgezeigt, die bereits Erfahrungen mit dem Dualen Lernen haben.

Wegen massiver Elternbeschwerden, unter anderem bei einer Veranstaltung des Landeselternausschusses im Dezember, hat die Bildungsverwaltung eine Abfrage der Halbjahresnoten im ersten Kurshalbjahr der gymnasialen Oberstufe durchgeführt. Das Ergebnis: Die Differenzen zwischen dem 12jährigen und dem 13jährigen Bildungsgang sind im Durchschnitt minimal und weisen keine bemerkenswerten Unterschiede auf.

Die Landeszentrale für politische Bildung bietet Berliner Schülerinnen und Schülern an, mit Berliner Politikern ins Gespräch zu kommen. Das Kuratorium der Landeszentrale besteht aus zehn Mitgliedern des Abgeordnetenhauses von Berlin, die sich hierfür im Rahmen ihrer Möglichkeiten gern zur Verfügung stellen.

Die Volksinitiative "Schule in Freiheit" hat ihr Ziel erreicht: Ihre Ideen und Forderungen werden innerhalb der nächsten vier Monate im Berliner Abgeordnetenhaus behandelt werden. Es wird eine öffentliche Anhörung geben in den zuständigen Ausschüssen, in der die Vertreter der Volksinitiative ein Rederecht haben, und danach wird auch im Plenum des Abgeordnetenhauses eine Aussprache stattfinden.

Wie die Senatsverwaltung für Inneres am 4. Januar 2011 bekannt gab, hat die Initiative Volksbegehren-Grundschule die erforderliche Anzahl gültiger Unterschriften zusammen bekommen und damit die erste Hürde genommen.

Vera 8 in Berlin: In Französisch erreichen fast die Hälfte der Realschüler die Mindeststandards nicht. 15 Prozent der Gymnasiasten können nicht richtig lesen. Ein Drittel der Hauptschüler kann nicht rechnen.