Alle Berliner Kinder, die im Zeitraum vom 1. Januar 2011 bis zum 30. September 2011 geboren sind , werden zum Schuljahr 2017/2018 schulpflichtig. Die Anmeldung der Schulanfänger findet vom 30. September bis 14. Oktober 2016 statt. In dieser Zeit müssen Eltern ihre Kinder in der Grundschule im Einzugsbereich anmelden.

© Dieter Schütz / pixelio.deEine geeignete Schule in Wohnortnähe finden

In der Schuldatenbank der Bildungsverwaltung kann man nach Schulen in Wohnortnähe suchen und sich Portraits der Berliner Grundschulen anschauen: www.berlin.de/schulvz.

Außerdem bieten die meisten Grundschulen im September oder Oktober einen Tag der offenen Tür an. Dort können Eltern Schulatmosphäre schnuppern, sich über Schulprogramm, Hortbetreuung oder besondere Angebote informieren und vielleicht sogar bereits die Lehrer kennen lernen, die die neuen Klassen übernehmen werden. Die Termine erfragt man am einfachsten direkt in der Schule.

Umschulungsantrag stellen

Wenn Eltern ihr Kind in einer anderen Schule einschulen möchten, müssen sie dies bei der Grundschule im Einzugsbereich beantragen. Der Umschulungsantrag muss begründet werden - entweder direkt auf dem Formular oder auf einem gesonderten Blatt, das man am besten bereits zuhause und wohlüberlegt ausfüllt. Sofern an der Wunschschule genügend freie Plätze zur Verfügung stehen, kann der Antrag genehmigt werden.

Auch wenn ein Kind in einer genehmigten und anerkannten Ersatzschule in freier Trägerschaft eingeschult werden soll, ist die Anmeldung an der Grundschule im Einzugsbereich notwendig.

Vorzeitige Einschulung

Für Kinder, die im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2012 geboren sind, kann bei der zuständigen Grundschule ein Antrag auf vorzeitige Einschulung gestellt werden.

Rückstellung von der Schulpflicht

Lässt der Entwicklungsstand eines Kindes eine bessere Förderung in einer Kindertagesstätte erwarten, so ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, das Kind für ein Jahr von der Schulbesuchspflicht zurückzustellen. Über die Rückstellung entscheidet die Schulaufsicht auf der Grundlage der Begründungen von Eltern und Kita sowie der Stellungnahme von Schularzt oder Schulpsychologischem Dienst.

Wünschen Eltern eine Zurückstellung ihres Kindes von der Schulbesuchspflicht für ein Jahr, so können sie das auf dem Antragsformular zur Grundschulanmeldung beantragen. Im Falle einer beantragten Zurückstellung ist spätestens bis Februar 2017 ein Termin für die schulärztliche Untersuchung vorzusehen. Eine Zurückstellung nach Beginn des Schulbesuchs ist ausgeschlossen.

Sollten Eltern sich noch eine abschließende Meinung bilden wollen, haben sie die Möglichkeit, das Kästchen „wird erwogen“ anzukreuzen. Bis zum 28. Februar 2017 sollte diese Entscheidung getroffen worden sein.

Hortbetreuung

Direkt mit der Anmeldung zur Schule können Eltern ihre Kinder zur ergänzenden Betreuung bzw. Hortbetreuung anmelden. Die Betreuung beginnt am 1. August oder auf Wunsch zu einem späteren Zeitpunkt. Für den Betreuungsbedarf gelten die gleichen Maßstäbe wie in der Kindertagesstätte, das heißt, die Eltern müssen berufstätig, arbeitsuchend oder in Ausbildung sein und entsprechende Nachweise vorlegen. Die Betreuung außerhalb des Angebots der gebundenen Ganztagsgrundschule und der verlässlichen Halbtagsgrundschule ist kostenpflichtig. Antrag auf Hortbetreuung unter www.berlin.de/sen/bwf/service/formulare

Schulanmeldung - welche Papiere müssen mit?

Zur Schulanmeldung müssen die Eltern ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen sowie die Geburtsurkunde des Kindes.

Nach der Anmeldung werden die Kinder durch den Kinder -und Jugendgesundheitsdienst schulärztlich untersucht. Den Termin erhalten die Eltern meist direkt bei der Schulanmeldung.

Weitere Informationen rund um die Einschulung unter
www.berlin.de/sen/bildung/bildungswege/grundschule/index.html

Grafik: Dieter Schütz / www.pixelio.de