Digitalpakt jetzt! Unter dieser Überschrift haben Organisationen, einzelne Schulen und Verbände Forderungen an die Politik formuliert und im Netz veröffentlicht. Mit dabei: der Bundeselternrat.

Die Unterzeichner der Erklärung erwarten von der Politik eine schnelle Umsetzung der lange versprochenen Umsetzung der Bundeshilfen für die Digitalisierung der Schulen. „Denn während Kinder und Jugendliche sich ständig, aber nur bedingt medienkompetent, in der digitalen Welt bewegen, sind unsere Schulen aufgrund fehlender Ausstattung noch immer analoge Inseln“, heißt es.

Die Organisationen fordern die Bereitstellung einer digitalen Infrastruktur sowie Cloud-Lösungen und Endgeräte. Die Lehrpläne der Länder sollen angepasst werden: „Dafür bedarf es auch bundesweit einheitlicher Bildungsstandards, auf die sich die Länder verständigen müssen.“ Drittens müssten Lehrer im Umgang mit digitalen Technologien gut aus- und weitergebildet werden.

Die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen sei eine Daueraufgabe: „Länder und Kommunen benötigen dringend die dauerhafte finanzielle Unterstützung des Bundes, etwa um marode Schulen zu sanieren und deren digitale Ausstattung zu ermöglichen. Die Änderung des Grundgesetzes ist dafür dringend notwendig.“

Zu den Unterzeichnern der Forderungen gehören unter anderem die Bundesschülervertretung, der Bundeselternrat und der Städte- und Gemeindebund.

Die ganze Erklärung: www.digitalpakt-jetzt.de

Hintergründe zum Streit zwischen Bund und Ländern um den Digitalpakt: berlin-familie.de/digitalpakt-foederalismus

 

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