Die Bildungsverwaltung und der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag haben für das Schuljahr 2019/2020 erneut eine Liste veröffentlicht, mit der sie den Berliner Schulen 23 Nichtregierungsorganisationen aus dem Bereich des Globalen Lernens zur Zusammenarbeit empfehlen.

Ob es um Ressourcennutzung und Arbeitsbedingungen in der Handyproduktion geht oder um die Frage, wie unser Essen das Klima beeinflusst – das Globale Lernen macht komplexe Zusammenhänge für Kinder und Jugendliche nachvollziehbar, ermuntert zum Nachdenken über ihre eigene Rolle in einer globalisierten Weltgesellschaft und motiviert sie zur Mitgestaltung einer zukunftsfähigen, sozial gerechten Welt zum Wohle aller.

Der 1996 gegründete Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) ist ein Netzwerk von mehr als 110 entwicklungspolitisch aktiven Gruppen und Vereinen und das Sprachrohr für Menschen, die sich in Berlin für globale Gerechtigkeit einsetzen. Seit 2008 gibt es eine Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schule und entwicklungspolitischen Initiativen mit der Senatsverwaltung. Teil der Vereinbarung ist eine Liste von entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen, die an Schulen Globales Lernen anbieten.

Ausgeschlossen werden Anbieter, die Spendenwerbung als Schwerpunkt oder Zielrichtung der Veranstaltungen begreifen, nachgewiesen unzuverlässig arbeiten, die sektennah sind und die in ihrer Arbeit keinen entwicklungspolitischen bzw. globalen Bezug aufweisen.

Um als kompetente Anbieter des Globalen Lernens auf dieser Liste zu erscheinen, müssen interessierte Nichtregierungsorganisationen die Qualitätskriterien für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Globales Lernen akzeptieren und einen Fragebogen ausfüllen.

Die Empfehlungsliste gibt es hier: eineweltstadt.berlin/empfehlungsliste

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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