Wenn Schulen Autoren zu Lesungen einladen, können sie das Honorar für den Schriftsteller vom Senat bekommen. Der Förderverein muss dafür einen Antrag beim Berliner Autorenlesefonds stellen. Das Rennen um die Mittel für 2011 hat jetzt begonnen.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH (KPB) vergibt im Auftrag der Berliner Kulturverwaltung  Honorarmittel für professionelle belletristische Autorinnen und Autoren mit Hauptwohnsitz in Berlin. Neuanträge für das Kalenderjahr 2011 können seit dem 1. Oktober 2010 eingereicht werden.

Neben den Berliner Bibliotheken können sich auch Schulen um die Gelder bewerben. Da öffentliche Schulen nach der Landeshaushaltsordnung nicht selbst Zuwendungsempfängerinnen sein können, müssen die Anträge von den Fördervereinen der Schulen gestellt werden.

Gefördert werden Veranstaltungen (Dauer: mindestens 45 Minuten) oder Veranstaltungsreihen, bei denen Berliner Autorinnen und Autoren lesen. Die Veranstaltung muss zwischen Januar und Dezember 2011 in Berlin durchgeführt werden. Die Förderung ist begrenzt auf ein Honorar von 250 € pro Autor bei einer 45-minütigen Veranstaltung inklusive eines einleitenden oder nachbereitenden Gesprächs. Reisekosten werden nicht ersetzt.

Je Autor sind nicht mehr als 6 Veranstaltungen, je geförderten Antragsteller nicht mehr als 12 Veranstaltungen pro Kalenderjahr förderfähig.

Weitere Informationen:
Kulturprojekte Berlin GmbH
Geschäftsstelle Berliner Autorenlesefonds
Alexandra Rückert, Telefon 030-24749-752
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.kulturprojekte-berlin.de/autorenlesefonds

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