In ihrer neuen Fragen-und-Antworten-Ausgabe befassen sich die Ökotester intensiv mit dem Thema Kinderernährung. Experten aus verschiedenen Fachbereichen geben Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Stillen, Baby-Gläschen, gemeinsames Kochen und Essen, Zusatzstoffe oder Allergien und räumen auf mit Ammenmärchen.

ÖKO-TEST Fragen & Antworten – KinderernährungKinderernährung: 300 Antworten auf 300 Fragen

Können Kinder bei reichlichem Verzehr von Karotten besser sehen? Wie lernen Kinder den Umgang mit Süßem am besten? Wie bringe ich meinem Kind gute und gesunde Lebensmittel nahe? Diese und viele weitere Fragen rund um die alltägliche Kinderernährung werden im neuen „ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung“ behandelt.

Abstillen und umstellen

Nach dem vierten Monat können Babys den ersten Brei bekommen. Die Umstellung auf festere Nahrung klappt nicht immer problemlos, aber es gibt einige Tricks, wie man den kleinen Leckermäulern den Umstieg schmackhaft machen kann.

Zugesetzte Stoffe

Aromen, Geschmacksverstärker, Farb- und Zusatzstoffe – auf vielen Lebensmitteln sind solche Substanzen deklariert. Öko-Test gibt Auskunft, warum solche Produkte nicht erste Wahl sind und wie Kinder mit natürlichen Lebensmitteln all das bekommen, was sie für eine gesunde Entwicklung brauchen.

Allergien

Neue Studien haben ergeben, dass das Immunsystem nur trainiert werden kann, wenn schon der kleine Körper Kontakt zu den Allergenen hat. Das Öko-Test-Heft gibt Tipps, was zu tun ist, wenn Kinder tatsächlich eine Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt haben.

Muttermilchersatz, Babymenüs und Babybrei im Test

Muttermilchersatz, Anfangsnahrung

Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit Fettschadstoffen belastet sind, erfreulicherweise aber deutlich weniger als früher.

Muttermilchersatz HA-Nahrung

Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien, enthalten aber meist – wie auch „normale“ Muttermilchersatzprodukte – zu viele Fettschadstoffe.

Babymenüs mit Fleisch

Spaghetti bolognese und Schinkennudeln gehören zu den absoluten Lieblingsfleischbreien der Kleinen. Schadstoffe sind zwar so gut wie kein Thema, doch es ist einfach zu wenig Fleisch im Glas. „Gut“ schneidet nur ein Brei ab.

Gemüsebreie

Ob Karotte, Kürbis oder Pastinake, ob mit oder ohne Kartoffel – mit industriellen Fertigbreien machen Eltern nicht viel falsch. Vor allem die zu dick aufgetragenen Auslobungen vermasseln aber etlichen Produkten das Testergebnis.

Getreidebreie

Arsen, Mineralöl und Zucker – all das hat in Babygetreidebreien nichts zu suchen. Im Test fielen wieder einmal die Produkte mit Reis besonders negativ auf. Zum Glück sind wenigstens einige Breie empfehlenswert.

Stilles Mineralwasser

Zwar benötigt man zur Herstellung von Babynahrung nicht unbedingt Mineralwasser, sondern kann auch Leitungswasser verwenden. Dennoch benutzen es viele Eltern. Immerhin haben die meisten Produkte überzeugt. In einigen steckten allerdings Abbauprodukte von Pestiziden oder zu viele Keime.

Das ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung ist ab dem 5. April 2013 für 5 € im Zeitschriftenhandel erhältlich.

www.oekotest.de