Seit dem 1. August gelten neue Regelungen zum BAföG. Es gibt mehr Geld, höhere Freibeträge und ein neues Modell für die Rückzahlung.

Die Bedarfssätze steigen in zwei Stufen jeweils zum Schuljahres- bzw. Wintersemesterbeginn und zwar in diesem Jahr um fünf und im kommenden Jahr nochmals um weitere zwei Prozent. Der Wohnzuschlag für BAföG-Berechtigte, die außerhalb der elterlichen Wohnung wohnen, steigt für Studierende zum kommenden Wintersemester von bisher 250 auf künftig 325 Euro monatlich. Insgesamt steigt der Förderungshöchstbetrag von 735 Euro heute bis auf 861 Euro im Jahr 2020.

Die für die grundsätzlich einkommensabhängige Förderung entscheidenden Einkommensfreibeträge werden in drei Stufen ebenfalls angehoben. Konkret zum kommenden Schuljahres- beziehungsweise Wintersemesterbeginn um sieben Prozent, in 2020 um weitere drei Prozent und auch in 2021 nochmals um sechs Prozent.

Studierende mit Kindern oder zu betreuenden Angehörigen bekommen einen etwas höheren Zuschlag und haben Anspruch auf eine verlängerte Förderungsdauer.

Die bisher rein betragsmäßige Deckelung der BAföG-Schulden Studierender wird in eine zeitliche Begrenzung der Rückzahlungsverpflichtung umgewandelt. Nach Zahlung von 77 Monatsraten wird künftig Geförderten eine noch darüber hinaus verbleibende Restschuld endgültig erlassen.

Alle Infos ausführlich hier: www.bmbf.de/bafoeg-reform

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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