Eltern mit Verdienstausfällen können prüfen on ein Anspruch auf Kinderzuschlag besteht. Berechnungsgrundlage ist, zeitlich begrenzt, das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung.

Die Ausbreitung des Corona-Virus‘ stellt viele Familien vor große organisatorische und finanzielle Probleme: Eltern müssen wegen Kita- und Schulschließungen die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren, können ihrer Arbeit nicht in vollem Umfang nachgehen, sind in Kurzarbeit oder haben wegen ausbleibender Aufträge gravierende Einkommenseinbußen. Für Familien mit kleinen Einkommen gibt es daher jetzt die Möglichkeit, den „Notfall-Kinderzuschlag“ zu erhalten.

Die bereits bestehende Familienleistung Kinderzuschlag (KiZ), unterstützt Familien, in denen der Verdienst der Eltern nicht für die gesamte Familie reicht. Pro Kind kann das monatlich bis zu 185 Euro zusätzlich bedeuten.

Bisher war das Durchschnittseinkommen der letzten sechs Monate die Berechnungsgrundlage. Für den Notfall-KiZ wird nun der Berechnungszeitraum deutlich verkürzt. Ab April müssen Familien, die einen Antrag auf den KiZ stellen, nicht mehr das Einkommen der letzten sechs Monate nachweisen, sondern nur das Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung. Diese Regelung soll befristet bis zum 30. September 2020 gelten.

Eltern sollten deshalb prüfen, ob sie Anspruch auf den Kinderzuschlag haben.

Informationen zum Kinderzuschlag und Notfall-KiZ: www.bmfsfj.de/kiz

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werfen Sie etwas in unseren Hut. Nur mit Ihrer Unterstützung ist es möglich, berlin-familie.de zu betreiben.