Für die Gesundheit der Kinder ist nicht das Alter der Mutter, sondern ihre Bildung und die Anzahl der Jahre entscheidend, die sie mit ihrem Kind gemeinsam erlebt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Max-Planck-Instituts in Rostock. Kuriose Erkenntnis der Wissenschaftler: Je jünger die Mutter, desto kränker ist das Kind im Erwachsenenalter.

Fast ein Viertel der Kinder leidet häufiger unter Bauchschmerzen, doch liegt bei einem Großteil der kleinen Patienten keine organische Ursache vor. Schmerzort und -auftreten können Hinweise geben, um weche Art Bauchschmerzen es sich handelt.

Offenes Feuer und brennende Kerzen, der heiße Backofen, Herdplatten, heiße Getränke auf dem Tisch – da kann es schon einmal passieren, dass Kinder sich trotz aller Vorsicht verbrennen oder verbrühen. Schnelles Handeln ist gefordert!

Lecker, aber: Der Genuss von Nüssen und Mandeln ist für Kinder unter vier Jahren nicht ungefährlich. Denn diese gelangen beim Knabbern leicht in die Atemwege und können so akute Erstickungsgefahr auslösen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.

Bei einer im Bereich Rüdesheimer Platz / Ecke Ahrweiler Straße aufgefundenen Breitflügelfledermaus wurde amtlich die Fledermaustollwut festgestellt. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf warnt davor, die Tiere anzufassen.

Ein neuer Ratgeber von Öko-Test gibt 400 Antworten auf 400 Fragen zu Kindern und Krankheiten. Auch wenn die meisten Krankheiten und Beschwerden völlig harmlos sind, machen Eltern sich trotzdem Gedanken, sind öfters verunsichert und wissen nicht so recht, wie sie ihren Kindern am besten helfen können.

Werdende Eltern an der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihrer Kinder zu spenden. An den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum ist die Entnahme des Nabelschnurblutes möglich. Die darin enthaltenen Stammzellen können Leukämiepatienten in manchen Fällen die Chance auf ein neues Leben ermöglichen.

Pseudokrupp: Der quälende nächtliche Hustenanfall gehört zu den häufigsten Erkrankungen im Kleinkindalter, berichtet die Stiftung Kindergesundheit in einer aktuellen Stellungnahme. Er tritt mit Vorliebe in den Wintermonaten auf und bedroht Kinder zwischen sechs Monaten und sechs Jahren, besonders aber im zweiten Lebensjahr.

Je heller es nachts in den Wohngebieten ist, desto später gehen Jugendliche ins Bett. Dies hat immense Auswirkungen auf ihr Schlafverhalten, ihr Wohlbefinden und auf ihre Schulleistung. Eine Studie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit mehr als 1.500 Schülern in der Metropolregion Rhein-Neckar wies diesen Zusammenhang jetzt weltweit erstmals nach.

Der Bundesrechnungshof rügt Intransparenz und Willkür bei der Bewilligung bzw. Ablehnung von Kuren für Mütter oder Mutter und Kind durch die Krankenkassen und bestätigt damit die Erfahrungen des Müttergenesungswerks, das sich bereits seit über 60 Jahren für die Gesundheit von Müttern und entsprechende Kurmaßnahmen einsetzt.

Analysen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) haben ergeben, dass viele Kitas mit gesundheitsschädlichen Weichmachern hoch belastet sind. Eine Online-Aktion bietet Informationen für Eltern und Erzieher.  Das Umweltbundesamt rät Eltern und Kitas, bei den Herstellern nach den Inhaltsstoffen von Produkten zu fragen.

Ab Frühjahr 2011 startet in Berlin in der City VHS Berlin Mitte ein Gesundheitsprogramm für übergewichtige Kinder und Jugendliche. Das einjährige Schulungsprogramm move & eat & more ist für Teilnehmer zwischen 8 und 18 Jahren gedacht.

Meningokokken - seit dem Tod eines 13jährigen Jungen Anfang März im Steglitzer Klinikum Benjamin Franklin, ist das Bakterium in aller Munde. Die Charité hat dazu ein Informationsblatt veröffentlicht.

Die Charité hat jetzt ein "Centrum für Seltene Erkrankungen" am Campus Virchow-Klinikum. Der Schwerpunkt der neuen Einrichtung soll zunächst auf seltenen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter liegen.

Kinder unter zwei Jahren, die familiär mit Allergien vorbelastet sind, sollen vorerst nicht am Babyschwimmen teilnehmen. Das rät das Umweltbundesamt in einer aktuellen Erklärung.