„Kann Spuren von Erdnuss enthalten“ – von vielen Müslis oder Süßigkeiten müssen Allergiker die Finger lassen. Unachtsamkeit oder Unwissen kann böse Folgen haben. Eine neue Behandlung soll nun lebensbedrohlichen Reaktionen vorbeugen.

Wenn dem Kuscheltier der Rücken wehtut, ist das ein Fall für den Spezialisten. Die Lösung für kleine Menschen: das Teddykrankenhaus.

Als ein weiterer Bezirk ist nun auch Steglitz-Zehlendorf der von der Charité – Universitätsmedizin Berlin initiierten Kooperationsvereinbarung zum Kinderschutz beigetreten.

Neue Impfempfehlungen des Robert-Koch-Instituts: Junge Erwachsene sollten sich generell gegen Masern impfen lassen, allen Schwangeren wird eine Influenza-Schutzimpfung empfohlen.

 

Mehr als die Hälfte der Berliner Kinder haben keine Karies. Das belegt der Bericht zur Mundgesundheit der Berliner Kinder im Schuljahr 2008/2009. Vor Jahren war das noch anders. Knapp 200.000 Kinder sind dafür durch die Zahnärztlichen Dienste untersucht worden.

Suchtprävention ist ein Thema, mit dem Eltern immer wieder in Berührung kommen. Im Volksmund heißt es "Kleine Kinder - kleine Sorgen, große Kinder - große Sorgen". Manche Sorgen lassen sich verringern, wenn man gut informiert ist.

Nicht wissen, wen man fragen soll - das steht für viele am Anfang des Weges. Wenn es um Sucht geht, gibt es Heinz Kaufmann. Er beantwortet im „interaktiven Briefkasten“ des Berlin-Brandenburger Bildungsservers Fragen von Schülern, Eltern und Lehrern.

Masern sind ein vermeidbares Gesundheitsrisiko - das Robert Koch-Institut rät deshalb zur Impfung. In Deutschland erkrankten in den ersten 15 Wochen des Jahres 2010 bereits 219 Personen an Masern, von denen 35 im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Vor allem junge Menschen sind gefährdet, durch Diäten in eine problematische Essstörung zu "rutschen". Denn im Jugendalter setzen sie sich besonders intensiv mit ihrem Körperbild auseinander. Mädchen sind deutlich stärker als Jungen betroffen: Bei jedem dritten Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren gibt es Hinweise auf essgestörtes Verhalten, bei den Jungen sind 13,5 Prozent auffällig.

Mai bis Oktober ist die typische Zeit für Zecken. Ihre Lebensräume sind hohes Gras, Wälder und Büsche. Zecken können die Infektionskrankheit Borreliose übertragen. Diese kann zu chronischen Krankheitsprozessen führen, wie beispielsweise zu Herzerkrankungen und Gehirnhaut- oder Gelenkentzündungen. Immunschwache Menschen sind besonders gefährdet. Wird die Krankheit aber rechtzeitig diagnostiziert, ist sie mit Antibiotika gut behandelbar.

Über 30% der Eltern achten beim Einkaufen nicht auf den Zuckergehalt der Getränke für ihre Kinder. Dabei ist rund 95% von ihnen durchaus bewusst, dass die beliebten Süßgetränke sehr viel Zucker enthalten und damit maßgeblich zu Übergewicht beitragen. Fast alle Eltern kennen zuckerarme Getränkealternativen, dennoch wünschen sich über 90% von ihnen eine verständliche Kennzeichnung der Getränkepackungen mit Ampelfarben.

Seit Oktober 2009 gibt es in Berlin eine Selbsthilfegruppe für Angehörige und Betroffene von Kindern und Jugendlichen mit Schlaganfall. Unterstützung erhält die Initiative vom Centrum für Schlaganfallforschung der Charité Berlin (im Servicepunkt Schlaganfall) sowie von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter dem Titel "sex 'n' tipps" eine ansprechende und flott gemachte Reihe kostenloser Info-Broschüren zur Sexualaufklärung von Jungen und Mädchen herausgebracht.

Am 1. Januar 2010 ist die neue Fassung des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (SchKG) in Kraft getreten. Demnach müssen Ärzte Schwangere mit auffälligem Befund nach Pränataldiagnostik über das Leben mit einem geistig oder körperlich behinderten Kind und das Leben von Menschen mit Behinderung informieren. Hierzu hat die Bundeszentrale gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Handreichung für Schwangere erstellt.

Im Oktober 2009 startete in Berlin ein neues Konzept zur Verbesserung der Mundgesundheitsvorsorge: Der bundesweit einmalige neue „Berliner Kinderzahnpass“ wird fester Partner des traditionsreichen gelben ärztlichen Untersuchungsheftes, das alle Eltern direkt nach der Geburt des Kindes erhalten. So haben Mütter und Väter nicht nur Übersicht über die anstehenden allgemeinärztlichen Untersuchungen ihres Kindes, sondern gleichzeitig von Geburt an auch über die empfohlenen Kontrolltermine zur gesunden Entwicklung von Zähnen und Kiefer.