Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) empfiehlt Augenmaß beim Heizen der Kinderzimmer und „Verpacken“ der Kinder“. Außerdem sollen sich die Kinder auch im Winter viel an frischer Luft bewegen. Das beliebte Motto vieler fürsorglicher Eltern "viel hilft viel" ist hier grundverkehrt.

Muttermilch ist die beste Ernährung für Säuglinge und auch für die Gesundheit der Mutter bringt das Stillen Vorteile: Die Gebärmutter bildet sich nach der Geburt schneller zurück, dadurch sinkt das Infektionsrisiko im Wochenbett. Außerdem werden Fettreserven durch das Stillen abgebaut und die frühere Figur ist schneller wieder erreicht. Das Wohlbefinden von Mutter von Kind wird beim Stillen günstig beeinflusst.

Dank des finanziellen Engagements der Vodafone Stiftung kann die Familien- und Kinderorganisation Nestwärme e.V. Deutschland auch an der Spree einen Standort eröffnen und Familien mit schwerkranken und behinderten Kindern notwendige Entlastung zukommen lassen. Insgesamt 300.000 Euro hat die Düsseldorfer Stiftung hierfür zur Verfügung gestellt.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ e.V.) ist über die anhaltende Armut bei Kindern und Jugendlichen und ihren Familien in Deutschland sehr besorgt. Armut und Krankheitshäufigkeit von Kindern und Jugendlichen sind eng miteinander verknüpft. Die KIGGS-Studie des Robert-Koch-Instituts hat eindrucksvoll belegt, dass Kinder und Jugendliche aus schwächeren sozialen Gruppierungen in vielerlei Hinsicht benachteiligt sind und mit ganz erheblichen Belastungen ihren weiteren Lebensweg antreten.

Kinder- und Jugendärzte geben Tipps für die gesunde Pausenbrote und Schultüten. Immer mehr Grundschulkinder sind übergewichtig. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte appelliert daher an die Eltern auf gesunde Nahrungsmittel zu achten.

Wiederkehrende Kopfschmerzen sind nicht nur bei Erwachsenen, sondern bereits bei Teenagern an der Tagesordnung. Das bestätigt eine breit angelegte Kopfschmerz-Studie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Hierbei sind deutliche Unterschiede nach Geschlecht und Bildung zu beobachten.

Ein reichhaltiges Angebot an Gesundheitsinformationen ist bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu finden. So hält die BZgA Broschüren, Unterrichtsmaterialien, Filme, Plakate, Ausstellungen und Arbeitsmappen bereit, die fast alle kostenlos abgegeben werden. Besonders empfehlenswert für Familien sind die Elternratgeber der Bundeszentrale.

Nach dem großen Masern-Ausbruch im vergangenen Jahr erinnert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aktuell wieder daran, sich gegen Masern impfen zu lassen. Besonders die nach 1970 Geborenen sollten ihren Impfstatus überprüfen.