Babyfeuchttücher, Duschgel für Kinder, Babypflegecremes, Babywindeln, Wundschutzcremes, Pflegeprodukte für Schwangere, Reinigungstücher und feuchte Waschlappen, Kinder- und Juniorzahncremes, Wickelauflagen und -bezüge, Kindermatratzen... - die Tester von Öko-Test haben es unter die Lupe genommen. 400 Tests sind im Jahrbuch 2018 zu finden.

Nur das Beste fürs Kind: ÖKO-TEST zeigt in den verschiedenen Tests immer wieder Probleme auf: sei es mit Schadstoffen in Pflegeprodukten, mit krebserregenden Farben in Kinderbekleidung, mit unsicherem und schadstoffbelastetem Spielzeug oder mit ungesunder Babynahrung. Insofern ist das Jahrbuch 2018 eine Art Kaufberatung. Denn in (fast) jedem Test finden sich auch "gute" und "sehr gute" Produkte. In diesem Jahrbuch sind es mehr als 400 Produkte von über 800 untersuchten.

Die Tests und ihre Ergebnisse

•    Babytees: Zu empfehlen sind die Tees nur dann, wenn sie frei von Schadstoffen sind. ÖKO-TEST hat 15 Produkte testen lassen. Elf "sehr gute" und "gute" Produkte zeigen, dass Babytees größtenteils sichere Produkte sind.
•    Chicken Nuggets: Wenn Chicken Nuggets goldgelb gebräunt auf dem Teller landen, erinnert nichts an die Hühner, die dafür in Brasilien, Thailand oder Europa in engen Ställen gelitten haben. Die Tierquälerei hat jedoch Konsequenzen: Die Labore fanden in den Hähnchenteilen antibiotikaresistente Keime, Fettschadstoffe und Mineralöl. Grund genug, die Finger von den Nuggets zu lassen.
•    Fieber- und Schmerzmittel für Kinder: Wenn Kinder unter Fieber leiden, helfen Zäpfchen und Säfte mit den Wirkstoffen Paracetamol und Ibuprofen. ÖKO-TEST hat 24 rezeptfreie Präparate begutachten lassen. Fast alle kann ÖKO-TEST empfehlen.
•    Babyöle: Die gesunde Babyhaut braucht nur wenig Pflege – und wenn doch, dann mit sanften Mitteln. Babyöle mit Parfum sind nicht die beste Wahl. Immerhin gibt es aber einige Produkte, die von ÖKO-TEST mit "sehr gut" ausgezeichnet wurden.
•    Babyfone: Die Geräte produzieren zu viel Elektrosmog. Das war schon in früheren Testberichten ein Ärgernis, und daran hat sich bis heute nichts geändert. 14 Produkte hat ÖKO-TEST ins Labor geschickt, zehn davon schneiden mit "mangelhaft" oder "ungenügend" ab. Lediglich eins ist empfehlenswert.
•    Silikonschnuller: Von 13 getesteten Schnullern wurden zwölf Produkte mit der Note "sehr gut" von ÖKO-TEST ausgezeichnet. Den Praxistest haben alle ausnahmslos bestanden.
•    Schulranzen: Sicherheit geht vor. Das sollte auch für Ranzen gelten. Allerdings haben zu wenig Modelle genügend Signalfläche. Eltern, Kinder und Hersteller achten eher auf schickes Design. Eine Änderung der DIN-Norm, die neue Warnfarben zulässt, könnte weiterhelfen. Zehn Schulranzen hat ÖKO-TEST überprüfen lassen.
•    Bastelkleber: Kinder basteln gern. Im Eifer des Gefechts landet Kleber oft auf den Fingerchen und gelangt von dort an Mund und Nase. ÖKO-TEST hat 21 vorwiegend als "lösungsmittelfrei" ausgelobte Kleber in die Labore geschickt, um zu prüfen, wie problematisch die Produkte sind. Von sieben ist abzuraten.
•    Pflegezusatzversicherungen: Bei Pflegeversicherungen denkt man an alte Leute. Doch gerade für Kinder können sie sehr nützlich sein. Besonders flexibel ist die Pflegegeldtageversicherung. Hier können Eltern das Geld nach eigenem Gutdünken einsetzen. ÖKO-TEST hat 28 Tarife von 22 Assekuranzen unter die Lupe genommen.

Weitere Tests

• Stilltees • Mineralwasser für Säuglingsnahrung geeignet • Gemüsebreie • Reiswaffeln • Muttermilchersatz • Beikostöle  • Getreidebreie • Kinderpudding • Erkältungsbäder • Allergiemittel • Schnupfenmittel für Kinder • Mittel gegen Blähungen • Brustwarzensalben • Folsäurepräparate • Durchfallmittel • Läusemittel • Stillkissen und -bezüge • Tragehilfen für Kinder • Hochstühle • Babybodys • Jako-O-Produkte • Matschhosen • Kinderjeans • Fingermalfarben • Straßenmalkreide • Spielzeugklassiker • Kugelbahnen • Kinderteppiche

Das ÖKO-TEST Jahrbuch Kinder und Familie für 2018 gibt es im Zeitschriftenhandel. Es kostet 9,80 Euro.