Nach der schweren Grippewelle mit schätzungsweise 1.100 zusätzlichen Todesfällen im vergangenen Winter allein in Berlin ruft das Robert-Koch-Institut dazu auf, die Möglichkeit der Schutzimpfung zu nutzen. Zu den Risikogruppen gehören auch Schwangere.

„Die Grippewelle im Winter 2017/18 ist außergewöhnlich schwer gewesen“, bilanziert das Robert-Koch-Institut (RKI) in einer Mitteilung. So gab es zum Beispiel geschätzte neun Millionen influenzabedingte Arztbesuche, zwei Millionen mehr als in den starken Grippesaisons 2012/13 und 2014/15. Besonders betroffen waren die Altersgruppen ab 35 Jahren.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal.

Das Nationale Referenzzentrum für Influenza am RKI untersucht Proben von Patienten mit Grippesymptomen und charakterisiert die zirkulierenden Viren. Daraus werden Empfehlungen für die Hersteller von Impfstoffen abgeleitet. „Allerdings ist die Influenzaimpfung auch bei guter Übereinstimmung der zirkulierenden Viren nicht so gut wirksam wie andere Impfungen“, betont das Institut. Aufgrund der Häufigkeit der Influenza können mit der Impfung dennoch sehr viele Erkrankungen, schwere Verläufe und Todesfälle verhindert werden.

Weitere Informationen: www.rki.de/influenza & www.rki.de/influenza-impfung

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