Mai bis Oktober ist die typische Zeit für Zecken. Ihre Lebensräume sind hohes Gras, Wälder und Büsche. Zecken können die Infektionskrankheit Borreliose übertragen. Diese kann zu chronischen Krankheitsprozessen führen, wie beispielsweise zu Herzerkrankungen und Gehirnhaut- oder Gelenkentzündungen. Immunschwache Menschen sind besonders gefährdet. Wird die Krankheit aber rechtzeitig diagnostiziert, ist sie mit Antibiotika gut behandelbar.

Wie kann einer möglichen Erkrankung vorgebeugt werden?

Das Risiko einer Infektion kann durch körperbedeckende Kleidung und aufmerksame Verhaltensweisen verringert werden. Dazu gehört auch das anschließende Absuchen des Körpers nach Zecken oder Stichen. Unbedingt beachten sollte man, dass auch noch mehrere Wochen nach einem Zeckenbiss die borreliosetypische ringförmige Hautrötung auftreten kann. Ebenso ernst zu nehmen sind Beschwerden, die sich erst sehr viel später einstellen können. Sie sollten vom Arzt abgeklärt werden.

Werden Borrelioseinfektionen und Infektionen mit anderen übertragbaren Erregern frühzeitig erkannt, ausreichend und konsequent behandelt, kann manche möglicherweise chronisch verlaufende Erkrankung verhindert werden. Eine Impfung gegen Borreliose gibt es nicht.

Ist eine FSME-Impfung notwendig?

Die Berliner Gesundheitsverwaltung meldet, dass eine Impfung gegen FSME für Berlin nicht empfohlen wird, da unsere Region nicht zu den Risikogebieten dieser übertragbaren Infektionskrankheit gehört. FSME bedeutet Frühsommer-Meningoenzephalitis, das ist eine durch Zecken übertragbare Hirnhaut- und in schweren Fällen Gehirnentzündung.

Weitere Informationen
www.borreliose-berlin.de
www.zecken.de

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