Der Sandmann bekommt neue Begleiter bei seinen Reisen durchs Traumland. Gehörlose Kinder und Jugendliche übersetzen den Sandmann in Gebärde.

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) verbreitet die Gebärdenvideos täglich über das Internet. Der rbb bietet die Sandmann-Folgen mit Gebärdensprache über vier Verbreitungswege an:
-  Website www.sandmann.de
-  Mediatheken von rbb und ARD
-  Sandmann-App für IOS & Android
-  Sandmann-App für HbbTV, Amazon Fire TV und Apple TV
Für alle genannten Ausspielwege – vorerst noch mit Ausnahme der App für IOS & Android – können die Nutzer auch zuschaltbare Untertitel wählen.

Für die Produktion der Sandmann-Folgen mit Gebärde arbeitet der rbb mit dem Zentrum für Kultur und visuelle Kommunikation der Gehörlosen in Berlin & Brandenburg (ZfK) zusammen. Gehörlose Kinder und Jugendliche agieren als Gebärdensprachdolmetscher. Eingeblendet werden sie immer dann, wenn die Geschichte es erfordert.

Dem Sandmann schauen jeden Abend rund 1,5 Millionen kleine und große Menschen zu. Er ist täglich im rbb Fernsehen (Montag bis Freitag um 17.55 Uhr, Samstag und Sonntag um 17.50 Uhr), im MDR (Montag bis Samstag um 18.54 Uhr, Sonntag um 18.52 Uhr) und beim KiKA (täglich um 18.50 Uhr) zu sehen.

Schöpfer des Sandmanns ist Gerhard Behrendt, der die Figur im Auftrag des Deutschen Fernsehfunks (DFF) gestaltet hat. Am 22. November 1959 um 18.50 Uhr erlebten die Zuschauer das Sandmännchen zum ersten Mal.