„Gute Erziehung kann man lernen“ – mit diesem Slogan wirbt die Berliner Bildungsverwaltung für die sechs öffentlichen Fachschulen für Sozialpädagogik. Interessierte finden auf der Webseite berlins-gute-erziehung.de Informationen über Ausbildungsinhalte und besondere Angebote.

Die stadtweite Kampagne soll das Interesse an der Ausbildung zur Erzieherin und zum Erzieher wecken. Mittelpunkt der Kampagne ist die Webseite www.berlins-gute-erziehung.de, auf der die wichtigsten Informationen zu finden sind. In Kürze: Bewerber brauchen mindestens den MSA, es gibt Teilzeit- und Vollzeitausbildungswege. Die Ausbildung beginnt nach den Sommerferien, manchmal auch nach den Winterferien. Sie dauert 3 Jahre und bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten von der Krippe bis zur Jugendeinrichtung.

Umschulung wird gefördert

Wichtig für Arbeitslose: Seit kurzem ist eine dreijährige Erzieher-Ausbildung auch im Rahmen einer durch die Jobcenter und Arbeitsagenturen geförderten Umschulung möglich. Während der ersten zwei Jahre wird der Lebensunterhalt durch die Agenturen für Arbeit bzw. Jobcenter gesichert, im dritten Jahr leisten die Träger einer Kita- oder Jugendhilfeeinrichtung ein Arbeitsentgelt. Interessierte können direkt mit Trägern einer Kita- oder Jugendhilfeeinrichtung Kontakt aufnehmen oder die regionalen Agenturen für Arbeit bzw. Jobcenter ansprechen. Dort wird geprüft, ob die Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen. Bei einem positiven Ergebnis, wird ein Bildungsgutschein ausgestellt.

Das Land Berlin unterhält sechs öffentliche Fachschulen für Sozialpädagogik. Diese Schulen bieten schon in der Ausbildung Angebote zur Spezialisierung in den Bereichen Inklusion, Sprachförderung, Musikalische Früherziehung und Bewegung. Alle Schulen bieten sowohl eine vollschulische als auch eine berufsbegleitende Ausbildung an.

www.berlins-gute-erziehung.de