Rund 8.000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten in ganz Deutschland öffnen am Tag des offenen Denkmals am 8. September ihre Türen. Auch Familien mit Kindern finden hier geeignete und interessante Führungen und Aktionen.

Das aktuelle bundesweite Programm ist ab sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de zu finden. Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen. Die mobile Nutzung vor Ort ermöglicht eine kostenfreie App, die ab Ende August verfügbar ist.

Tag des offenen DenkmalsAuswählen und loslaufen. | Screenshot

Interessierte Menschen aus Berlin geben also in der Suche „Berlin“ ein oder zoomen in der Karte. Über den „Denkmalfilter“, ein grüner Kreis oben rechts, können Nutzer nach speziellen Gebäudearten, Parks oder Plätzen suchen. Mit weitere Merkmalen wie Barrierefreiheit oder ÖPNV-Anbindung kann die Suche weiter verfeinert werden.

Nicht zuletzt anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Vielerorts stehen revolutionäre Ideen oder der technische Fortschritt, die ein Denkmal ausmachen, im Fokus. Denn was heute als alt erscheint, war nicht immer alt: Viele Denkmale, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren zu ihrer Entstehungszeit modern und revolutionär.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals in Deutschland.

Alle Infos: www.tag-des-offenen-denkmals.de

 

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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