Vom 11. bis 21. September findet das 19. internationale literaturfestival berlin (ilb) statt. Nach dem Publikumsauftakt „Berlin liest“ gestalten 150 Autoren aus 50 Ländern ein Programm zu unterschiedlichen Themen. Ein "Spotlight Norwegen" beleuchtet die skandinavische Kinder- und Jugendliteratur. Die traditionelle berlinweite Auftaktreihe "Berlin liest" findet am 8. September statt.

Das internationale literaturfestival berlin ist eines der renommiertesten Literaturfestivals weltweit. Seit 19 Jahren kommen Schriftsteller*innen aus aller Welt nach Berlin, um ihre aktuellen Texte vorzustellen.

Zum ilb gehören die Sektion Internationale Kinder- und Jugendliteratur, ein Graphic Novel Day und die Poetry Night. In den diesjährigen Specials »About Sex«, »Decolonizing Worlds II« und »Automatic Writing 2.0« diskutieren internationale Expertinnen und Experten über gesellschaftsrelevante Themen.

Das 19. ilb findet im Hebbel am Ufer (HAU1+2), in der neueröffneten James-Simon-Galerie in Mitte, im silent green Kulturquartier im Wedding, im Collegium Hungaricum u.a. Orten statt. Der etablierte Festivalort, das Haus der Festspiele, wird saniert.
 

Bcher pixabay books 1655783 640Bild von Nino Carè auf Pixabay

Den Auftakt zum 19. ilb bildet die Aktion „berlin liest“ am 8. September (Infos und Veranstaltungsorte hier). An diesem Tag sind alle Berliner eingeladen, an einem Ort ihrer Wahl Lesungen aus Werken ihrer Wahl zu veranstalten. Ob Institution oder Privatmensch, ob im Nachbarschaftsverein oder Kiezbuchladen, im Lieblingscafé oder im Späti des Vertrauens, in einer Galerie oder auf öffentlichen Plätzen – Menschen sollen sich überall in der Stadt zum Lesen und Zuhören zusammenfinden.

2019 widmet das ilb dem Thema „About: Sex“ ein eigenes Special. Die mehrteilige Veranstaltungsreihe setzt sich aus Gesprächen und Lesungen zusammen. Sie deckt ein Spektrum ab, das von der Kulturgeschichte des Sex, aktueller Gehirnforschung, der #MeToo-Debatte, Poetiken des Begehren bis hin zu einer Lesung der schlechtesten Sexszenen in Romanen reicht.

Mit „Automatic Writing 2.0“ findet beim ilb wieder eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Wissenschaftsjahrs statt. Diese ist 2019 dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) gewidmet. An der Schnittstelle von Wissenschaft und Literatur diskutieren beim ilb KI-Forscher mit internationalen Autoren unter anderem über den aktuellen Forschungsstand, die Rolle der Science-Fiction in der Imagination von Zukunfsszenarien und die Frage, ob und inwiefern Maschinen kreativ sein können.

In der Sektion Internationale Kinder- und Jugendliteratur werden unter anderen Elizabeth Acevedo (USA), Gro Dahle (Norwegen) und Sebastian Meschenmoser (Deutschland) zu Gast sein. Darüber hinaus ist ein Sektionsspecial mit dem Titel „Spotlight Norwegen“ und sechs norwegischen Illustratoren und Autoren geplant.

www.literaturfestival.com

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, werfen Sie etwas in unseren Hut. Nur mit Ihrer Unterstützung ist es möglich, berlin-familie.de zu betreiben.