Wenn vom  7. bis 17. Februar anlässlich der Internationalen Filmfestspiele Berlin Filme aus aller Welt über die Leinwände der Festspielkinos flimmern, ist auch etwas für das junge Publikum dabei: die Wettbewerbsprogramme kplus und 14plus.

Foto Peter Himsel Berlinale 2013Foto: Peter Himsel | Berlinale 2013Ausgewählt aus knapp 2.500 Einreichungen, werden hier insgesamt 62 Lang- und Kurzfilme aus 37 Produktions- und Koproduktionsländern präsentiert.
Mit insgesamt 13 Filmen ist die Vielfalt dokumentarischer Formen in diesem Jahr besonders groß. Langzeitstudien und Momentaufnahmen, intime Nahaufnahmen und respektvolle Beobachtungen ergänzen und kontrastieren verschiedene Perspektiven auf die Frage, was es bedeutet, unter den Bedingungen einer zunehmend komplexen Welt aufzuwachsen.
Gleich 32 Produktionen aus insgesamt 22 Ländern zeigt das diesjährige Generation-Kurzfilmprogramm.

Vier Jurys vergeben Preise an die besten Lang- und Kurzfilme. Die Gläsernen Bären in Generation Kplus werden von der Kinderjury, bestehend aus elf Kindern zwischen elf und 14 Jahren, vergeben. Die Gläsernen Bären in Generation 14plus vergibt die Jugendjury, die sich aus sieben Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zusammensetzt.
Zwei Internationale Jurys, bestehend aus jeweils drei Kinoexpert*innen, vergeben Preise, die im Wettbewerb Kplus vom Deutschen Kinderhilfswerk und im Wettbewerb 14plus von der Bundeszentrale für Politische Bildung gestiftet werden.

Die Premieren werden in Anwesenheit der Filmemacher und ihrer jungen Darsteller auf dem roten Teppich und in den Kinos gefeiert. Bei den moderierten Vorführungen haben die jungen Zuschauer die Möglichkeit, den anwesenden Schauspielern, Regisseuren und Produzenten Fragen zu stellen.
Filme in Generation Kplus werden in der Originalfassung mit englischen Untertiteln und deutscher Einsprache durch professionelle Sprecher präsentiert. Darüber hinaus lässt das Festival jährlich bis zu drei Filme aus Generation Kplus deutsch untertiteln, um die Kinder an das Lesen von Untertiteln heranzuführen.
In Generation 14plus werden alle Filme in Originalfassung mit englischen Untertiteln, ohne Einsprache gezeigt.

Der Anfang von Generation liegt im „Kino für Leute ab Sechs“. Mit der erstmals 1978 präsentierten Auswahl reagierte die Berlinale auf das Bedürfnis junger Cineasten, denen der Kinobesuch aufgrund der Altersbeschränkung bei Festivalvorführungen bis dahin nicht offen stand. Als Kinderfilmfest entwickelte sich die Initiative weiter zu einer wichtigen Plattform für ein Kino, das die Fülle der Filmkunst auch den jüngsten Kinogängern zugänglich macht. Um dem stets wachsenden Interesse auch bei einem jugendlichen Publikum nachzukommen, wurde die Sektion 2004 um den Wettbewerb 14plus erweitert. 2007 wurde die Sektion in Generation umbenannt, mit nun zwei Wettbewerben: Generation Kplus – das ehemalige Kinderfilmfest – und Generation 14plus.

Generation bietet Gruppen die Möglichkeit, ermäßigte Gruppentickets zu reservieren. Über die exklusive Generation-Tickethotline können täglich von 09:30 bis 17:00 Uhr für alle Vorstellungen von Generation ermäßigte Tickets für Gruppen ab sechs Personen unter der Telefonnummer 0800 724 03 22 bestellt werden.

Welche Filme wann und wo zu sehen sind, die Altersempfehlungen und wo es die Tickets gibt, ist den Programmheften zu entnehmen, die auf der Berlinale-Webseite zum Download bereit stehen.
Alle Infos hier: www.berlinale.de

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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