"Neue Normalität" heißt das Stichwort bei der Wiederaufnahme des Betriebs in den Kitas und Schulen. Hier gibt es in Kürze die neuesten Fahrpläne und Maßnahmen. (Seite wird fortlaufend aktualisiert)

Alle Details gibt es auf den Seiten der Bildungsverwaltung: www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus 

Update 23. April

Die drei schriftlichen MSA-Prüfungen

(samt der mündlichen Prüfung) werden ausgesetzt. Die noch ausstehenden MSA-Präsentationsprüfungen hingegen finden statt.
Begründung: Ohne die schriftlichen MSA-Prüfungen könne mehr Unterricht angeboten werden, gerade auch für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler.

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Update 21. April

Alleinerziehende haben Anspruch auf Notbetreuung

Unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation im Land Berlin soll der Betreuungsbetrieb stufenweise wieder aufgenommen werden. Nach derzeitiger Planung der Verwaltung sollen deutlich vor dem 1. August alle Eltern für ihr Kind wieder ein Betreuungsangebot erhalten. Die Regelungen gelten auch für die Notbetreuung von Schulkindern.

Als Erstes werden ab dem 27. April deutlich mehr Eltern als bisher einen Anspruch auf die Betreuung ihrer Kinder haben, wenn sie diese nicht anders ermöglichen können. Berechtigt sind:
•    Alleinerziehende
•    alle Eltern, die in den bisher als systemrelevant definierten Berufen arbeiten. Anders als bisher ist es ausreichend, dass ein Elternteil in einem der so definierten Berufe arbeitet (Wegfall der „Zwei-Eltern-Regelung“)
•    Eltern, die in Berufsgruppen arbeiten, die nun neu in die Liste der systemrelevanten Berufe aufgenommen wurden. Dazu gehören beispielsweise Logopäden, Zahntechniker, Lehrkräfte und Erzieher.

Ab dem 27. April ist auch eine private, insbesondere nachbarschaftliche Betreuungshilfe erlaubt. Dies gilt für maximal drei Kinder. Auch pädagogisch begleitete Außenaktivitäten von Kleingruppen im Bereich der Kindertagesbetreuung sind ab Montag von der Kontaktbeschränkung ausgenommen.

Hortgebühren werden erstattet

Nach den Schulschließungen ab 17. März wurde wenige Tage darauf auch die ergänzende Förderung und Betreuung (Hortbetreuung) in der Primarstufe nicht mehr angeboten. Das wird aller Voraussicht nach auch noch bis in den Sommer so bleiben. Die Gebühren werden für den April rückwirkend erstattet. Ab Mai wird die Elternkostenbeteiligung nicht mehr erhoben. Sofern die Schulen im August wieder die ergänzende Förderung und Betreuung anbieten, wird diese Elternkostenbeteiligung ab September wieder erhoben.

Eltern von Kita-Kindern, die keine Notbetreuung in den Einrichtungen besuchen, müssen ab Mai auch nicht mehr die Kostenbeteiligung am Mittagessen von 23 Euro im Monat bezahlen.

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Update 16. April

Die MSA-Prüfung in Deutsch vom 13. Mai 2020 auf den 3. Juni 2020 verlegt.

Schulen werden schrittweise geöffnet. Damit folgt Berlin den Beschlüssen, die in der Telefonschalte der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder getroffen wurden.
Als erste kehren die Schüler der 10. Klassen zur Prüfungsvorbereitung ab dem 27. April in die Schulen zurück. Ab dem 4. Mai folgen die Jahrgangsstufe 6 an den Grundschulen und Grundstufen der Gemeinschaftsschulen sowie die Jahrgangsstufen 9 und 12 an Integrierten Sekundarschulen/ Gemeinschaftsschulen und die Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien. Der Unterricht in den Kernfächern hat dabei Priorität.

Die Berliner Kitas bieten weiterhin eine Notbetreuung an. Diese wird stufenweise ab dem 27. April 2020 erweitert. Als erster Schritt ist vorgesehen, dass mehr Berufsgruppen in die Ein-Eltern-Regelung fallen (es müssen nicht beide Elternteile in systemrelevanten Berufen arbeiten) und auch Kinder aus Familien beziehungsweise von Alleinerziehenden in besonders herausfordernden Situationen die Notbetreuung besuchen können. Später werden weitere Berufsgruppen benannt, die Zugang zur Notbetreuung erhalten und es kehren die künftigen Schulanfänger und Schulanfängerinnen in die Kitas zurück. Danach wird es möglich sein, mit der Eingewöhnung von neuen Kindern zu beginnen. Die Rückkehr zum Kita-Regelbetrieb ist zum Beginn des neuen Kita-Jahres am 1. August 2020 vorgesehen.

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Update 3. April

Prüfungen finden statt

Die Bildungsverwaltung hält an Abiturprüfungen und MSA fest. Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Schüler mit Krankheitssymptomen werden von der Prüfung ausgeschlossen. Schüler, die die besonderen Risikogruppen angehören oder mit Vorerkrankten in einem gemeinsamen Haushalt leben, werden separiert.

Die vergleichenden Arbeiten zur Erlangung der Berufsbildungsreife (BBR) werden abgesagt. In diesem Schuljahr wird der Abschluss BBR in den Jahrgängen 9 und 10 an den Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen auf der Grundlage der Jahrgangsnote erteilt.

Wegen des engen Zeitplans will Berlin sich in der KMK dafür einsetzen, auf eine Zweitkorrektur im Abitur zu verzichten. Da die Zweitkorrektur aber Bestandteil der Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung ist und damit auch Bestandteil der gegenseitigen Anerkennung des Abiturs in allen Bundesländern, muss hier ein Einvernehmen hergestellt werden.

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Update 22. März

Verlegung aller Abitur- und MSA-Prüfungen

Die Abiturprüfungen, die vor den Osterferien geplant waren, werden abgesagt. Bisher ist eine Verschiebung auf einen späteren Termin vorgesehen. Dies gilt auch für alle Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss, die jetzt noch vor den Osterferien durchgeführt werden sollten.
Die Regelungen für die Prüfungstermine nach den Osterferien haben bisher weiterhin Bestand. Änderungen sind möglich.

Änderungen bei der Notbetreuung

Bisher haben die Kinder von Eltern, die in bestimmten systemrelevanten Berufen arbeiten, einen Anspruch auf Notbetreuung in den Kitas und in den Schulen der Grundstufe 1 bis 6. Das galt bisher jedoch nur dann, wenn beide Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und sie keine andere Möglichkeit der Kinderbetreuung hatten.
Dies wird für einige dieser definierten Berufsgruppen aufgehoben. Künftig gilt, dass in einigen dieser ausgewählten Berufsgruppen nur mehr ein Elternteil dort tätig sein muss. Diese „Ein-Elternregelung“ gilt künftig für folgende systemrelevante Berufsgruppen:
-    Gesundheitsbereich (ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte .Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern. Arztpraxen, Laboren, Beschaffung und Apotheken)
-    Pflege
-    Polizei
-    Feuerwehr
-    Justizvollzug
-    Behindertenhilfe
-    Einzelhandel (Lebensmittel- und Drogeriemärkte)

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Update 17. März

Die Kindertagespflegestellen

schließen ab Mittwoch, 18.3.2020, für die reguläre Betreuung. Ebenso wie Kitas und Schulen müssen auch sie eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen ermöglichen, wenn diese die Betreuung ihrer Kinder nicht anders organisieren können.
mehr zur Notbetreuung und alle relevanten Fragen www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles
 

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MSA-Prüfungen werden verschoben

Update 16. März: Die Verwaltung teilt mit, dass die zentralen Prüfungen für den Mittleren Schulabschluss verschoben werden. Derzeit sollen die zentralen MSA-Prüfungen für Deutsch, Mathe und 1. Fremdsprache ab 21. April oder einige Tage später stattfinden. Die Schüler sollen noch Zeit haben, darüber in der Schule zu sprechen, wenn sie nach den Osterferien am 20. April wieder in die Schulen kommen. Deshalb werden diese Prüfungen auf einen zentralen Nachschreibe-Termin Mitte bzw. Ende Mai verlegt.
alle neuen Termine: www.berlin.de/sen/bjf/#faqschule aufrufen und die Frage "Bleibt es bei den festgelegten Prüfungsterminen?" aufklappen.

Infotelefon

Die Bildungsverwaltung hat eine Hotline eingerichtet, die Montags bis Freitags von 8 bis 16.30 erreichbar ist unter 030 - 90227 6000
Es wird darum gebeten, erst hier vorbeizuschauen: Alle aktuellen Informationen finden sich auf dieser Seite: www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles. Dort steht auch die

Elterninformation zur Notbetreuung

in verschiedenen Sprachen zum Download bereit.

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Die Oberstufenzentren sind ab Montag (16. März) geschlossen, die anderen öffentlichen und privaten Schulen folgen am Dienstag.

Abschlussrelevante mündliche und schriftliche Prüfungen werden stattfinden. Informationen dazu gibt es demnächst.

In Grundschulen und Kitas wird es eine Notbetreuung geben für Kinder, deren Eltern in „systemrelevanten Infrastrukturen“ arbeiten:

•    Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen
•    Justizvollzug
•    Krisenstabspersonal
•    Betriebsnotwendiges Personal von BVG, S-Bahn, BWB, BSR, weiterer Unternehmen des ÖPNV sowie der Ver- und Entsorgung, Energieversorgung (Strom, Gas)
•    Betriebsnotwendiges Personal im Gesundheitsbereich (insbesondere ärztliches Personal, Pflegepersonal und medizinische Fachangestellte, Reinigungspersonal, sonstiges Personal in Krankenhäusern, Arztpraxen, Laboren, Beschaffung, Apotheken)
•    Betriebsnotwendiges Personal im Pflegebereich
•    Betriebsnotwendiges Personal und Schlüsselfunktionsträger in öffentlichen Einrichtungen und Behörden von Bund und Ländern, Senatsverwaltungen, Bezirksämtern, Landesämtern und nachgeordneten Behörden, Jobcentern und öffentlichen Hilfeangeboten und Notdienste
•    Personal, das die Notversorgung in Kita und Schule sichert
•    Sonstiges betriebsnotwendiges Personal der kritischen Infrastruktur und der Grundversorgung

Zentrale Notbetreuungen wird es nicht geben, stattdessen sollen die Kinder in ihrer vertrauten Umgebung mit verkleinerten Gruppen betreut werden. Eltern müssen erklären, dass sie zu den berechtigten Gruppen zählen und dass eine alternative Betreuungslösung nicht möglich ist.

Alles Wissenswerte stellt die Bildungsverwaltung auf dieser Seite zur Verfügung, die fortlaufend aktualisiert wird: www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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