Noch in diesem Jahr sollen alle 450 Berliner Grundschulen mit Wasserspendern ausgerüstet werden.

Berlin will sich im Bundesrat dafür stark machen, dass sozial benachteiligte Schüler digitale Endgeräte erhalten. Das ist eine gute Idee, denn es wäre ein Ende des Prinzips Gießkanne. Die bisherige Praxis zeigt: Der Bund ist nicht in der Lage den ärmsten Kindern zu helfen.

Mit einer „Handreichung“ für Schulen und Kitas für den Umgang mit Corona-Verdachtsfällen gibt es jetzt einen Leitfaden für ein einheitliches Vorgehen in allen Einrichtungen.

Kinder der 3. Klassen, deren Schwimmunterricht wegen der Corona-Pandemie ausgefallen ist, können in den Sommerferien ihr Schwimmabzeichen erwerben. Für die einwöchigen Kurse sollte man sich rasch anmelden.

Die Berliner Charité wird ab Mitte Juni Beschäftigte von 24 Schulen und 24 Kindergärten stichprobenartig auf SARS-CoV-2 testen.

Die Berliner Schulen bieten im Sommer ihre gewohnte Ferienbetreuung an. Die Notbetreuung wird damit beendet.

2.380 angehende Siebtklässler haben in diesem Jahr keinen Platz an ihrer Wunschschule bekommen. Sie müssen jetzt auf 2.394 freie Plätze an Sekundarschulen und Gymnasien verteilt werden.

Schüler bestimmter Klassenstufen können freiwillig an staatlichen Lernangeboten in den Ferien teilnehmen. Voraussetzung sind pandemiebedingte Lernrückstände und finanzielle Armut. Die Auswahl der Kinder übernehmen die Klassenleitungen. Nachtrag zum Konzept: Eltern sollten ein Angebot nicht ablehnen.

Der Landeselternausschuss fordert, das Notengebungsverfahren für die Mittelstufenschüler auch für die Schüler der gymnasialen Oberstufe anzuwenden. Niemand soll sich verschlechtern können. Das ist eine freundliche Geste, die jedoch nicht den Kern des Problems trifft. Denn statt um das Lernen geht es um Bewerten – eine vertane Chance.

Ob sich Eltern von Grundschulkindern, die wegen der Schulschließungen in den letzten Wochen zu Hause unterrichtet wurden, stark belastet fühlen, hängt von der Unterstützung der Eltern durch die Schulen und ihren eigenen Ressourcen ab. Das zeigt eine Studie der Uni Magdeburg.

Der Fernunterricht bleibt deutlich unter seinen Möglichkeiten – an den Voraussetzungen in den Familien liegt das nicht. Das legt eine Umfrage nahe, die im Auftrag der Telekom-Stiftung unter Schülern und Eltern erstellt wurde. Demnach sind die Kinder technisch gut aufgestellt, Lehrer demotivieren mit wenig kreativen Konzepten.

MINT-Bildung im Fokus: Mal wieder bescheinigt eine Studie dem deutschen Schulsystem dürftige Schülerleistungen in den naturwissenschaftlich-mathematischen Fächern. Vor allem vor dem Hintergrund des pandemiebedingten eher mäßig erfolgreichen Fernunterrichts sind das schlechte Nachrichten.

Zwei Drittel der Schulen in Deutschland haben kein Gesamtkonzept für Fernunterricht in der Coronakrise. Das ergab eine Befragung von Lehrkräften in Deutschland im Auftrag der Vodafone Stiftung.

Die Psychologin und systemische Familientherapeutin Doreen Beer ist die erste Anti-Mobbing-Beauftragte der Bildungsverwaltung.

Zur Unterstützung von Bildungseinrichtungen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Informationen und Materialien zum Coronavirus, zu Ansteckungswegen und zu präventiven Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte an.