Homeschooling nur mit „qualifiziertem“ Attest

12. Aug 2021

von Ruby Mattig-Krone
Homeschooling nur mit „qualifiziertem“ Attest

Eine Befreiung vom Präsenzunterricht ist nur bei Vorlage eines ärztlichen Attestes möglich. Daraus muss das konkrete gesundheitliche Risiko durch eine Corona-Erkrankung hervorgehen.

Wie ist das geregelt? Die Qualitätsbeauftragte Ruby Mattig-Krone hatte in ihrem Mailpostfach dieses Anliegen:

Die Frage:

Meine Frau kann sich wegen einer speziellen ärztlichen Behandlung nicht impfen lassen. Unser Kind soll daher vom Unterricht befreit werden, dazu ist eine ärztliche Bescheinigung notwendig.

Im HANDLUNGSRAHMEN FÜR DAS SCHULJAHR 2021/2022 ist die Rede von einem qualifizierten Attest. Was bedeutet das?

Ich bin der Meinung, hier wird gegen den Datenschutz und das Recht auf Privatsphäre verstoßen.

Die Antwort:

Die Rechtsabteilung hat dazu geantwortet:

Das qualifizierte Attest muss nicht die Grunderkrankung nennen. Im Attest muss jedoch ausgeführt werden, inwiefern für die Schülerin oder den Schüler bzw. die Familienangehörigen ein besonderes gesundheitliches Risiko bei einer Erkrankung mit dem Coronavirus bestehen würde.

Wie ist das geregelt?

Ruby Mattig-Krone beantwortet als unabhängige Qualitätsbeauftragte der Berliner Bildungsverwaltung Elternfragen. Wir veröffentlichen ausgewählte Beispiele zu aktuellen Themen oder allgemeinen Angelegenheiten.

Rubys Kontaktdaten finden Sie in unserer Übersicht.

Datenschutzhinweis

Diese Webseite nutzt ein Analyse-Tool, welches dazu genutzt werden kann, anonymisiert Daten über Ihr Verhalten zu sammeln. Datenschutzinformationen

Wählen Sie bitte aus ob für Funktion der Website notwendige Cookies gesetzt werden bzw, ob Sie die Website unter Einbindung externer Komponenten nutzen.