Meningokokken - seit dem Tod eines 13jährigen Jungen Anfang März im Steglitzer Klinikum Benjamin Franklin, ist das Bakterium in aller Munde. Die Charité hat dazu ein Informationsblatt veröffentlicht.

"Bei einem tragischen Todesfall in den Morgenstunden des 9. März war bis wenige Stunden vor dem Ableben des Jungen nicht erkennbar, dass es sich um eine schwere Meningokokken-Infektion handelt", teilt die Universitätsklinik mit. Dieser aggressive Verlauf sei zwar selten, aber leider nicht unbekannt. In den Anfangsstadien könne eine Meningokokken-Infektion wie ein grippaler Infekt beginnen. "Die charakteristischen Hauteinblutungen, verbunden mit hohem Fieber, traten bei dem Kind erst kurz vor seiner Einlieferung in die Notaufnahme am Campus Benjamin Franklin auf. Die intensivmedizinische Behandlung setzte binnen Minuten nach Aufnahme und Diagnosestellung ein. Leider verschlechterte sich der Zustand des Kindes danach rapide, so dass es noch in der Nacht verstarb", heißt es in der Mitteilung.

Auf der Internetseite gibt es jetzt ein für medizinische Laien verständliches Informationsblatt.
www.charite.de

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