Neue Technologie an Schulen zu bringen, fordert die FDP-Fraktion in einem Antrag.

Nach dem jetzt umgehend zu verhandelnden und umzusetzenden Digitalpakt 2.0 soll aus Sicht der Liberalen eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe initiiert werden, deren Aufgabe die Ausarbeitung eines Zukunftsvertrages für moderne Bildung mit umsetzbaren Vorschlägen für die Nutzung unterschiedlicher Technologien mit didaktischem und pädagogischem Mehrwert ist. Das Konzept für den Vertrag müsse konkrete Meilensteine und Indikatoren für die Erfolgsmessung benennen.

Es solle außerdem die Möglichkeit von Schulen berücksichtigen, untereinander zu kooperieren. Sichergestellt sein muss im Ergebnis ein gleicher Technologie-Zugang aller Schülerinnen und Schüler, unabhängig von der Schwerpunktsetzung der eigenen Schule und unabhängig von geltenden Schulbezirksgrenzen. Der Vertrag ziele auf die Ausstattung von weiterführenden Schulen mit Zukunftstechnologie, beispielsweise Holographie, Robotik-Räumen oder Materialien für Versuche aus dem Bereich der Gentechnik sowie Geräten zur Nutzung additiver Fertigungsmethoden.

Die FDP-Fraktion unterstreicht, dass es im Jahr 2020 zwar selbstverständlich geworden sei, dass Schulen mit Computerräumen ausgestattet sind, um jeder Schülerin und jedem Schüler das digitale Arbeiten zumindest zeitweise zu ermöglichen. Ihre tatsächliche Einbindung in den Unterricht lasse aber noch immer zu wünschen übrig und selbst die Nutzung moderner Präsentationstechniken können zu "Verteilungskämpfen" zwischen Klassen führen, wenn nicht in jedem Raum ein Beamer verfügbar ist.

Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 14.9.2020

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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