Corona macht alles anders. Aus der re:publica wird re:publica campus. Und das weniger nerdige Format Netzfest für alle Interessierten, das die Konferenz seit drei Jahren begleitet, findet vom 29. September bis 2. Oktober online und in hybriden Formaten statt. Vom 6. September bis 4. Oktober gibt es die interaktive Ausstellung "Netz-Werke" zu erleben.

Das Netzfest ist eine Art „digitales Volksfest“, ein interaktives Festival und "Digitalisierung zum Anfassen". Die Veranstaltung fand 2018 und 2019 im Park am Gleisdreieck und in der Ladestraße des Deutschen Technikmuseums statt, zur Freude einiger tausend Besucher.
Das Fest findet nun gezwungenermaßen vorwiegend digital statt: In gestreamten Live-Sessions, mit Video-Tutorials und einem Werkstatt-Tag wird Zuschauern aller Altersgruppen Digital-Medienkompetenz zu Themen wie Grundlagen des Netzes, Demokratie im Netz, Schule digital, Nachhaltigkeit, Inklusion und Datensicherheit vermittelt.

Gratis. Für alle.

Das Netzfest vermittelt Zuschauern aller Altersgruppen Digital-Medienkompetenz zu Themen wie „Wie finde ich Anschluss?“, „Wie bewege ich mich im Netz?“, „Sind wir alle gleich?“ und „Wie erhalten wir unsere Zukunft?“. Die Tutorials wurden vorwiegend von Mitstreitern der Jugendkonferenz TINCON erstellt, die sich in kurzen Videoclips mit Grundbegriffen des Digitalen einfach und für alle verständlich beschäftigen.
Abgerundet wird die Themenwoche mit einem Werkstatt-Tag am Freitag in Neukölln auf dem #rpCampus, dem Pandemie-Format der re:publica.

 

 

 

Netzfest 2019Makerspace für die Jüngeren beim Netzfest. Damals, in präpandemischen Zeiten. | Foto: re:publica

„Netz Werke – Eine Ausstellung zum Leben im Netz“

Dort wird vom 6. September bis zum 4. Oktober die interaktive Ausstellung “Netz Werke” präsentiert. Hier ist nichts wie es scheint. Es rappeln Kartons. Ein Roboterarm hält Betrachtern den Spiegel vor das Gesicht, eine Videokamera sendet stille Botschaften und so einiges, was auf den ersten Blick analog und unbewegt erscheint, hält eine zweite digitale Welt bereit.
In “Netz Werke” erleben Besucher, wie das Netz unseren Alltag durchdringt – mal sichtbar, mal unsichtbar. Das Netz zum Ausprobieren: das Wechselspiel zwischen Realität und Digitalität ausloten, Netz-Welten erkunden, in das schöne, das engagierte und auch das unerwartete Leben im Netz abtauchen.
Die Türen zu den Kinect- und KI-Installation, Augmented Reality-Objekten und weiteren Installationen sind geöffnet sonntags bis donnerstags jeweils von 16 bis 20 Uhr.

Netzfest

28. September bis 2. Oktober
campus.re-publica.com/de/netzfest

 

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Karl Valentin)

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