Kinderkrankengeld auch bei Quarantäneanordnung

Daniela von Treuenfels
Kinderkrankengeld auch bei Quarantäneanordnung

Quarantäne bei Schul- und Kitakindern bedeutet Zwangsurlaub für Eltern. Die Kinderkrankentage sind daher ausgeweitet worden.

Das Bundesfamilienministerium hält auf seinen Internetseiten Informationen für Mütter und Väter bereit, die ihr Kind wegen Krankheit - dazu gehört auch eine behördliche Quarantäneanordnung - zu Hause betreuen müssen.

Das Kinderkrankengeld beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts und muss bei der Krankenkasse beantragt werden..

Gesetzlich krankenversicherte Eltern können im Jahr 2021 je gesetzlich krankenversichertem Kind (bis 12 Jahre alt) für 30 statt bisher 20 Arbeitstage Kinderkrankengeld beantragen, Alleinerziehende für 60 statt bisher 40 Arbeitstage. Bei mehreren Kindern besteht der Anspruch je Elternteil für nicht mehr als 65 Arbeitstage, für Alleinerziehende für nicht mehr als 130 Arbeitstage.

Auch Eltern, die im Homeoffice arbeiten (könnten), haben bei entsprechendem Kinderbetreuungsbedarf die Möglichkeit, stattdessen Kinderkrankengeld zu beantragen.

Die Krankentage können auch einzeln genommen werden. So können sich Eltern bzw. Betreuungsgemeinschaften abwechseln.

weitere wichtige Fragen werden hier beantwortet:

www.bmfsfj.de/bmfsfj//kinderbetreuung-bei-schul-und-kitaschliessungen/faq-kinderkrankentage-kinderkrankengeld/fragen-und-antworten-zu-kinderkrankentagen-und-zum-kinderkrankengeld

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