Der Bundesregierung liegen keine aktuellen Daten zur Zahl der an einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) leidenden Erkrankten in Deutschland vor.
Das schreibt sie in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Die Regierung verweist aber auf Studien aus dem Jahr 2011, in denen die weltweite Prävalenz von ASS auf zirka ein Prozent geschätzt wird. Weiter heißt es in der Antwort, im Versorgungsatlas 2018 des Zentralinstitutes für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland werde für die Jahre 2009 bis 2017 für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre eine Prävalenz von 0,94 Prozent für die unter der Diagnose F84 (ICD-10) zusammengefassten "Tief greifenden Entwicklungsstörungen" angegeben. Darunter würden auch die Diagnosen "frühkindlicher Autismus" und "atypischer Autismus" fallen.
Quelle: Heute im Bundestag (hib) vom 16.9.2020
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