Seewanderung: Baasee

Norman Heise
Seewanderung: Baasee

Der Baasee liegt im Oderbruch bei Bad Freienwalde. Das vergleichsweise kleine Gewässer ist schnell umrundet. Die unbedingt sehens- und wissenswerten Highlights der Tour sind die urigen Dinge drumherum.

So steht hier beispielsweise der mit rund 50 Metern „höchste Baum Brandenburgs“, eine Douglasie. Der Rekord ist zwar mittlerweile Geschichte, aber die staunende Wandererschar sollte das nicht kümmern.

Besucher gibt es hier reichlich. Spaziergänger genießen den Wald aus Eichen und Buchen, um den sich zauberhafte Legenden ranken: Die versunkene Kapelle im Baasee erzählt von der Köhlertochter Ilse, die sich in den jungen Ritter von der Sonnenburg verliebt. Der Ritter gelobt ihr vor dem Marienbild in der kleinen Kapelle am Baasee, dass er sie heiraten wird, sobald er mündig ist. Er bricht jedoch sein Versprechen. Als er im Hochzeitszug mit seiner Braut, dem Grafenfräulein vom Schloss Werbellin, zur Kapelle kommt, bricht ein Unwetter los, ein Blitz schlägt in die Kapelle ein, und die gesamte Hochzeitsgesellschaft versinkt mit ihr im See. (Wikipedia)

Schließlich ist da noch die Waldschänke, deren Geschichte bis ins Jahr 1864 zurückreicht. In seiner heutigen Gestalt gibt es das sehrbeliebte Ausflugslokal seit 1972. Hier startet auch der dendrologische Lehrpfad mit seinen „exotischen“ Gewächsen aus der Zeit als der Wald noch ein Versuchsgebiet der brandenburgischen Forstwirtschaft war.

Und los geht’s:

Damit ein paar Meter auf den Tacho kommen, starten wir am Fenn in Sonnenburg. Geparkt wird an der Angelstelle und es geht zu am Fenn in Richtung Nordwesten, bis zum Ende des kleinen Sees und dann nach links in Richtung Waldschenke.

Auf einer Pflasterstraße schlängelt man sich durch den Wald und nach ca. 700m steht man am See. Hinter der Waldschenke kann man sich über die schräg zum See abfallende Landschaft auf den kleinen Trampelpfad direkt am Wasser begeben oder bleibt direkt auf dem Hauptweg, der etwas oberhalb des See und damit in kleiner Entfernung um den See führt.

Der See liegt in einem Tal. Durch die umliegende Hügellandschaft und die hohen Bäume, gibt es zur richtigen Tageszeit schöne Licht- und Schattenspiele.

Die Runde um den See ist mit ca. 1,3km schnell geschafft und endet wieder an der Waldschenke. Hier kann man sich mit allerlei Wildschwein-Spezialitäten versorgen lassen.

Über die Pflasterstraße geht es zurück zum Startpunkt.

Für den schnellen Sonntagsausflug zu empfehlen, dann auch direkt zur Waldschenke durchfahren. Es gibt davor einen großen Parkplatz.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/330278654?ref=wta

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