Seewanderung: Weinbergsee und Halbesee

Norman Heise
Seewanderung: Weinbergsee und Halbesee

Der Weinbergsee ist Teil des Landschaftsschutzgebietes "Seenkette des Platkower Mühlenfließes / Heidelandschaft Worin". Der Natursee ist etwa 15 Hektar groß, hat eine maximale Tiefe von 7 Metern und liegt südlich der historischen ReichsStraße1.

Solche Details erfahren Interessierte auf der seeeigenen Facebook-Seite. Hier ist auch die „traurige Nachricht für die Badefans“ vom Munitionsfund aus dem Juni 2018 zu lesen. Bürgermeister Schütz kümmert sich persönlich, der Kampfmittelräumdienst sei informiert.

Die Diedersdorfer Badefans scheinen etwas Besonderes zu sein in dieser Gegend und jederzeit bereit, Welle zu machen. So berichtet die lokale Presse vom Abbau des Badepontons im Sommer 2019. Die Badegäste sind sauer auf die Amtsdirektorin, die das veranlasst hat. "Und nur weil im Vorjahr mal Thiedes Enkel dort runtergeschubst wurde. Da hat sie schon gesagt, sie sorge dafür, dass das Gerät weg kommt", diktiert Oma Lindholz der Reporterin in den Block.

Vielleicht ist es da eine gute Idee, den See im Winter zu besuchen:

Los geht es an einem Parkplatz direkt zwischen den Seen. Zuerst geht es nach Norden zum Weinbergsee. Von Feldern umgeben, trennt nur ein schmaler Streifen mit Baumbewuchs den See von seiner Umgebung ab. Der sehr schmale Pfad führt direkt am See entlang. Nach rund 2km steht man wieder am Ausgangspunkt der kurzen Runde. Hier gibt es einen kleine Badestelle.

Über einen Weg zwischen zwei Feldern laufen wir zum Halbesee. Auch dieser ist zwischen Feldern gelegen. Auch einem breiten Weg geht am südwestlichen Ufer zum südlichen Ende. Auf den letzten Metern findet sich noch ein schmaler Pfad. Dieser führt direkt am See entlang. Aber auch vom breiten Weg hat man guten Blick auf den See.

Der Rest des insgesamt etwa 5 Kilometer langen Weges auf der nordöstlichen Seite führt über einen Weg, der auf der Karte nicht eingezeichnet ist. Zunächst geht es über eine Brücke, direkt danach nach rechts herunter zum Ufer und dann auf einem schmalen Pfad Richtung Nordosten. Zwischendurch gibt es immer wieder Bänke. Zurück an der Spitze im Nordosten geht über eine „Behelfsüberquerung“ über einen Wassergraben. Über den Weg zwischen den Feldern geht es zurück zum Parkplatz.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/311426997?ref=wta

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