29. Dez 2025

Eine Wanderung durch das nördliche Brandenburg im Gebiet der Rheinsberger Seenplatte.
Zechlin kommt aus dem Slawischen und bedeutet soviel wie „Platz an zwei Seen“. Gemeint ist hier das Dörfchen Flecken Zechlin mit dem Großen Zechliner See und dem Schwarzen See. Letzterer hieß früher Kleiner Zechliner See, eine Verbindung zwischen den beiden Gewässern besteht erst seit 1880. Als damals der Zechliner Kanal angelegt wurde, sank der Wasserspiegel des Schwarzen Sees um dreieinhalb Meter.
Wer die Gegend nahe der nördlichen Brandenburger Landesgrenze im Winter besucht, trifft nur sehr wenige Menschen. Im Sommer ist hier mehr los – an den Badestellen, auf dem Wasser und auf den Rad- und Wanderwegen. Gestresste Großstädter mit dem Bedürfnis nach naturnaher Erholung sind in der wasser- und waldreichen Region bestens aufgehoben. Hier im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land bewegt man sich großteils durch Landschaftsschutzgebiete.
Der Zechliner und der Zootzensee gehören zum Netz der Bundeswasserstrassen und sind daher sowohl von Berlin als auch von Nord- und Ostsee per Boot zu erreichen. Wir reisen mit dem Auto an, auch weil wir uns eine 26 Kilometer lange Wanderung vorgenommen haben und im Dezember die Tage kurz sind.
Der Start unserer Runde liegt in Flecken Zechlin. Vom Parkplatz am Schwarzen See gehen wir neben der Straße in Richtung der Kirche, passieren diese und gelangen zur Landstraße. Hier wenden wir uns nach links und schwenken ein paar Meter später wieder nach links in die Kirschallee ein.
An der Stelle, an der sich der Weg gabelt und die Kirschallee nach links abzweigt, befindet sich auch die Abbiegung auf einen Trampelpfad. Dieser leitet uns unterhalb der Straße und oberhalb des Sees durch den Wald. Der Pfad mündet hinter der Herberge wieder auf die Kirschallee. Von dort gehen wir nach links, über die Brücke und dort direkt nach rechts.
Wir bleiben nun auf dem Uferweg und durchqueren zwei Campingplätze. Am Ende des zweiten Platzes erscheint nach ein paar Metern eine Abbiegung nach rechts. Dieser schlagen wir ein. Nach einer Weile durch den Wald hindurch gelangen wir an die Ausläufer eines ausgedehnten Landwirtschaftsbetriebes.
Dort, wo die Straße endet, setzen wir unseren Weg nach rechts fort und gehen eine Weile geradeaus, bis wir die Brücke über den Kanal überqueren, der den Großen Zechliner See und den Zootzensee verbindet. Ca. 280 m hinter der Brücke halten wir uns nach links.
An dessen Ende wieder nach links und dann erneut eine ganze Weile geradeaus erreichen wir den Ort Zechliner Hütte. Am Wegweiser zum Waldbad sind wir links abgebogen und am Ufer gegangen. Am Ende landet man jedoch an einem Privatweg. Hier befindet sich ein „Betreten verboten“-Schild. Am Waldbad bietet sich ein schöner Blick auf den See. Wer diesen mitnehmen möchte, sollte den direkten Weg zurückgehen.
Wir gehen weiter auf der Zechliner Straße bis zum Abzweig an der Luhmer Straße. Hier nach links und weiter durch den Ort. Wir überqueren erneut eine Brücke über einen Kanal und bewegen uns weiter auf oder neben der Straße.
Bei Neumühle, dort, wo es für Autos eng wird, müssen wir halblinks auf den unbefestigten Weg abbiegen. Diesem schließen wir uns an und orientieren uns auch am Hinweisschild zur „Fischstellenanlage“. Dort angekommen, liegt ein nur schwer erkennbarer Uferweg vor uns. An dessen Ende stoßen wir erneut auf eine Privatstraße. Nach links dürfen wir nicht. Das passt, denn wir müssen nach rechts.
Diesen Weg nutzen wir, bis wir aus dem Wald auf eine große freie Fläche gelangen. Dort nach links und am Waldesrand weitergehen. Diesem bleiben wir treu und wechseln an der passenden Stelle nach rechts.
Am Ende des Weges nach links. Wir wiederholen jetzt ein Teilstück, das uns wieder zur Brücke über den Kanal zwischen dem Großen Zechliner See und dem Zootzensee bringt. Hier auf die Hinweisschilder zum Rundweg achten und sich daran orientieren. Kurz verwechseln wir Form und Farbe, biegen am Rastplatz ab und landen in einer Sackgasse am Kanal.
Zurück auf dem Rundweg begegnet uns wieder etwas mehr Zivilisation mit zahlreichen Bootshäusern. Zwischen Wohn- und Ferienhäusern links sowie weiteren Bootshäusern rechts setzen wir unseren Weg fort und lassen diesen Abschnitt hinter uns. Vor uns liegt der letzte Teil mit unverbauter Natur.
Wir erreichen einen Badestrand. Der weitere Weg liegt rechter Hand am Wasser. Hier orientieren wir uns ein letztes Mal am Wegweiser zum Rundweg und gelangen wieder auf die Kirschallee, die wir bereits vom Beginn der Runde kennen. Wir laufen nach links, überqueren erneut die Brücke und schwenken diesmal nach links ein.
Vorbei an den Häusern gehen wir bis zum Hinweisschild „Am Markt“. Dort nach links auf die Amtsstraße wechseln und ihr bis zum Parkplatz treu bleiben. Hier endet unsere Runde.
Die Tour zum Nachwandern unter www.komoot.com

Norman wandert fast jeden Sonntag um einen See herum. Meistens in Brandenburg, manchmal in Berlin, und sogar in seinen Urlauben findet er immer ein Gewässer, das sich umrunden lässt. Seine Ausflüge dokumentiert er auf seinem Blog und der Wanderplattform Komoot. Wir übernehmen die Wandertipps unserer Region und ergänzen sie mit Wissenswertem, interessanten Details oder kuriosen Geschichten, die wir im Netz finden.
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