25. Feb 2021
Die Linksfraktion plädiert für die Einführung eines zehntägigen Elternschutzes. In einem Antrag fordert sie die Bundesregierung auf, das bestehende Mutterschutzgesetz zu einem Elternschutzgesetz weiterzuentwickeln.
In dessen Rahmen soll eine zehntägige bezahlteFreistellung von der Arbeit für den zweiten Elternteil oder eine von der leiblichen Mutter benannte soziale Bezugsperson unmittelbar nach der Geburt eines Kindes gewährt werden. Jeweils fünf Tage der Lohnfortzahlung sollen durch den Arbeitgeber und durch den Bund finanziert werden. Zudem sei ein Rückkehrrecht auf den früheren Arbeitsplatz sowie ein Diskriminierungs- und ein Kündigungsverbot im Elternschutz zu verankern.
Nach Ansicht der Linksfraktion müssten mehr
Maßnahmen als bisher ergriffen werden, um eine partnerschaftliche Aufteilung
der Sorge- und Erwerbsarbeit zu erreichen. Die Vereinbarkeit von Familie und
Beruf müsse verbessert und die Übernahme der Sorgearbeit durch Väter
beziehungsweise den zweiten Elternteil gefördert werden.
aus "Heute im Bundestag" vom 25.2.2021
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