Seewanderung: Großer Schwarzer See

Norman Heise
Seewanderung: Großer Schwarzer See

Der Schwarze See ist mit 109 Metern über Normalnull der höchstgelegene See Brandenburgs. Eine kleine Wanderung durch eine bizarre Endmoränenlandschaft am Rande eines Buchenwaldes mit Weltkulturerberang.

Reizvoll ist die Landschaft mit ihren bis zu 180 Jahre alten Buchen vor allem durch die unterschiedlichen Formen auf engstem Raum. Die letzte Eiszeit hinterließ hier eine Gletscherkante (Quelle).

2011 wurde der Buchenwald Grumsin mit vier anderen deutschen Wäldern in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Hier gibt es viele Senken, die oftmals mit Wasser gefüllt sind – Spuren der Eiszeit. Mancherorts haben sich Seen, Erlensümpfe und kleine Kesselmoore gebildet. (Quelle)

Der Schwarze See am Rande des Weltnaturerbes war die frühere Schmelzwasserabflussbahn in Richtung der eisfreien südlichen Gebiete. Die nach Westen führenden schmalen rinnenförmigen Ausbuchtungen des Sees markieren Reste ehemaliger Schmelzwassereinzugsbahnen (Quelle).

Wir umrunden das Gewässer auf einer Strecke von rund 5 Kilometern.

Die Anfahrt über Kopfsteinpflaster und später unbefestigte Wege ist etwas rumpelig. Vor Ort ist die Parkplatzsituation etwas verwirrend, denn es steht ein Schild, das den Beginn eines Naturschutzgebietes kennzeichnet, gepaart mit dem Hinweis auf einen Parkplatz im Naturschutzgebiet. Ein freundlicher Nachbar klärt auf, dass dort geparkt werden kann.

Es geht vorbei an einer kleinen Infostation, die über den Geopark, sein Entstehen und die Vegetation informiert. Eine kleine Anhöhe hinauf geht es durch den Buchenwald. Etwas 900m ab Start geht es nach rechts tiefer in den Wald. Links und rechts des Weges gibt es immer wieder kleine Tümpel.

Der Wald ist sehr luftig, also hell und freundlich.

Nach etwa 1,1km kommt der See auf der rechten Seite des Weges in Sicht. Daher an der passenden Stelle rechts abbiegen und dem weiteren Weg direkt entlang folgen.

Nach 900m hat man das Ostufer des Sees geschafft. Leider die einzige Seite, die überhaupt gewandert werden kann.

Am Ende des Sees wieder nach rechts und vielleicht direkt nach links dem Weg folgend zu einer Feuchtwiese, die wohl mal der „Kleine Schwarzsee“ gewesen ist und auf dem Weg zurück noch ein kleines Stück des Westufers des Sees mitnehmen. Dieser Weg ist eine Sackgasse, also umdrehen und zurück zum Hauptweg. Dort geht es 700m Richtung Westen bis man wieder auf dem Weg ist, der zurück zum Startpunkt führt.

Ein Teil des Weges gehört zum 135km langen Rundweg um die Schorfheide. Wer also mal viel Zeit hat: Es sieht schön aus.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/336947945?ref=wta

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