Seewanderung: Molchowsee

07. Jun 2021

Norman Heise
Seewanderung: Molchowsee

Lasst uns die Ruppiner Seenlandschaft besuchen, jahrtausendealte Gewässer begucken. Heute geht es rund um eine eiszeitliche Toteisrinne.

Kleine Fortsetzung der Einführung in die brandenburgische Endmoränenlandschaft in der Gegend um Neuruppin: Was ein „Toteisloch“ ist, haben wir schon am Beispiel des Kalksees gelernt. Eis, das sich unter dem Geröll der Endmoräne verbarg und quasi ganz zuletzt auftaute. Daraus bildeten sich Seen – vor 12.000 Jahren!

Der Molchowsee bildete sich nicht aus einem Loch, sondern aus einer Gletscherrinne. (Quelle: Wikipedia) Deshalb ist er eher schmal (max. 500 m) und lang (1,6 km). Die Umrundung ist knapp 6 km kurz und in anderthalb Stunden gemütlich zu schaffen.

Kommt mit, es gibt Kuchen.

Ausgangspunkt ist ein Parkplatz in der Nähe der Schleuse. Von dort geht es erstmal am Westufer in Richtung Norden. Diese Uferseite ist größtenteils verbaut und man wandert an den Zäunen der Wassergrundstücke entlang. Hin und wieder wird der Blick auf den schmalen, aber langgezogenen See frei. Rund 600 Meter nach dem Start teilt sich vom Hauptweg rechts ein Weg ab und ist mit einem Schild „Sackgasse“ versehen. Das ist auch die einzige echte Sackgasse, weil hier auch für Wandernde vor einem Tor Schluss ist. Alle andere Sackgassen-Schilder kann man ignorieren. Hier kommt man zu Fuß immer weiter.

Kurz vor der Brücke kommt ein kleiner Sportboothafen mit Café direkt am Wasser in Sicht. Der Kuchen ist lecker und die Aussicht lädt zum Verweilen ein.

Über die Brücke geht es durch Molchow, vorbei am Glockenturm und an der Alt-Ruppiner Straße nach rechts. Hier beginnt die östliche Uferseite und es geht nach Süden. Zunächst auf der Straße, und kurz bevor es bergauf geht, kommt eine Badestelle in Sicht. Diese muss man ansteuern und dahinter geht es dann auf dem schmalen Waldweg am Ufer zurück in Richtung Schleuse. Das Wasser ist eigentlich nicht weit weg, aber die Vegetation ist sehr dicht und man sieht den See kaum.

Irgendwann knickt der Weg vom Ufer weg und führt in einiger Entfernung vom See weiter. Wenn die Straße in Sicht kommt, rechts in Richtung See abbiegen und dann bei der nächsten Gelegenheit nach links. Weiter geht es wieder vorbei an Grundstücken.

Kommt wieder eine Straße in Sicht, kann man nach rechts auf ihr weiter bis zur Schleuse laufen oder überquert die Straße und läuft noch ein kleines Stück durch den Wald. Der Weg endet vor einem Tor. Hier rechts und an der Straße nach links landet man auch wieder an der Schleuse. Von dort über die Brücke bei der Schleuse und dann nach rechts zurück zum Ausgangspunkt. In der Nähe befindet sich auch die zweite Bademöglichkeit für diese Umrundung.

Die Tour zum Nachwandern unter https://www.komoot.de/tour/386236507?ref=wta

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