Die Corona-Warn-App steht seit Mitte Juni zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie soll helfen, Infektionsketten schneller und umfassender zu erkennen und effektiv zu unterbrechen. Selbst Aktivisten für digitale Freiheitsrechte geben dem Tool das Prädikat „empfehlenswert“.

Sind Schulen und Kitas Infektionsherde und sind Kinder und Erwachsene in Bildungseinrichtungen Treiber der Pandemie? Um das herauszufinden startet der Bezirk Reinickendorf eine Zählung der Krankmeldungen in zufällig ausgewählten Einrichtungen.

Manchmal ist es nicht zu vermeiden: Das Herz stolpert, das Knie schmerzt, ein Geschwür muss raus. Alles was kein Notfall ist, hat genug Zeit, das passende Hospital für das betroffene Organ oder den bestimmten Patientenwunsch zu ermitteln. Auch Kliniken für spezielle Bedürfnisse von Kindern lassen sich über das Berliner Krankenhausverzeichnis schnell finden und vergleichen.

„Kein Kind alleine lassen“ heißt ein neues Online-Angebot des Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte mahnt, dass Kinderschutz gerade in Zeiten der Corona-Pandemie im Fokus von Politik und Öffentlichkeit bleiben muss. Mit einem Informationsangebot und einem Newsletter wenden sich die Ärzte außerdem direkt an Eltern.

Seit dem 1. März gilt in ganz Deutschland das Masernschutzgesetz. Alle, die in Bildungseinrichtungen lernen, lehren oder anderweitig tätig sind müssen bis spätestens 31. Juli einen Impfschutz oder eine Immunität nachweisen.

Berlin fährt runter: Theater, Museen und Konzertsäle schließen. Veranstaltungen werden abgesagt oder verschoben, die Semesterferien verlängert. Unklar ist bislang, ob Kitas und Schulen flächendeckend und komplett geschlossen werden.

Eine neue Internetseite zum Thema Diabetes bietet umfassende, geprüfte und unabhängige Informationen für Betroffene, Angehörige und Interessierte. Werdende Mütter finden hier Auskunft zur Schwangerschaftsdiabetes, Lehrkräfte werden auf der Suche nach Unterrichtsmaterial und Fortbildungen fündig.

Das Müttergenesungswerk hat am 31. Januar 2020 sein 70-jähriges Bestehen gefeiert. Zum Geburtstag gab es auch eine neue Webseite, die über die Arbeit der Organisation informiert.

Wann und warum eine Impfung gegen Grippe sinnvoll ist, erklären zwei neue Kurzfilme, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut erstellt wurden. Einer richtet sich speziell an Schwangere.

Impfen? Ja bitte! Immer mehr Menschen in Deutschland haben eine positive Einstellung zum Impfen. Vor allem Eltern finden den Schutz vor Masern besonders wichtig.

Sonnige Wärme und etwas Regen: Mit den Sommergewittern schießen in Berliner und Brandenburger Wäldern die Pilze aus dem Boden. Was den Sammler freut, macht Spezialisten Sorgen. Sie raten dringend dazu, die eigene Ernte von Expertinnen und Experten begutachten zu lassen.

„Grundsätzlich positiv“ findet der Bundesrat den Entwurf der Bundesregierung für ein Masernschutzgesetz. Die Länderkammer fordert jedoch in einzelnen Punkten Änderungen. Während das geplante Bußgeld für Eltern von Schulkindern Akzeptanz findet, wenden sich die Ländervertretungen gegen ein Kita-Besuchsverbot für nicht geimpfte Kinder.

HIV, Chlamydien, Humane Papillomviren oder Syphilis – ungeschützter Geschlechtsverkehr kann ein Risiko bedeuten. Auf Liebesleben.de finden Jugendliche und Erwachsene Beratung und Information. Ein "Mitmach-Projekt" richtet sich speziell an weiterführende Schulen.

Lange Arbeitszeiten von Müttern und Vätern erhöhen das Risiko für ihre Kinder, im Vorschulalter an Übergewicht oder Fettleibigkeit zu leiden. Das ist das Ergebnis einer von WZB-Forscherin Jianghong Li geleiteten Studie, die die Auswirkung elterlicher Arbeitszeiten auf das Körpergewicht von Kindern untersucht hat.